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Im Einsatz an der Ski-WM in St. Moritz


Aktuelles der Rega vom 28.02.2017

Im Einsatz an der Ski-WM in St. Moritz
Im Einsatz an der Ski-WM in St. Moritz

Das Bild ging um die Welt: Die Schweizer Medaillen-Hoffnung Lara Gut wird nach ihrem Sturz vor dem WM-Kombinations-Slalom in den Rega-Helikopter eingeladen. Dies war nur einer von fnf Rega-Einstzen fr verletzte Spitzensportler an der Ski-WM in St. Moritz. Doch welche Vorbereitungen brauchte es hinter den Kulissen, damit die Rettung im Ernstfall effizient und sicher ablief?


Unter der Leitung von Andi Grünenfelder, Chefarzt Anästhesie der Klinik Gut in St. Moritz, stellte ein Team von Spezialisten an der Ski-WM die medizinische Versorgung der Athleten und Fans sicher. In enger Zusammenarbeit mit Rega-Medizinern und dem SOS-Pistenrettungsdienst Corviglia wurde eigens für den Grossanlass ein neues Rettungskonzept erarbeitet. Das Konzept sah vor, dass sich während eines Rennens mehrere Teams aus Rettern und Medizinern an Streckenposten entlang der Piste bereithielten. Auch das für den Transport mit dem Rettungshelikopter benötigte Material, wie z.B. Vakuummatratzen, wurde entsprechend postiert.

Bei einem Sturz fuhr das nächstgelegene Team auf Skiern zum Verunfallten und konnte sofort mit der medizinischen Erstversorgung beginnen. Der im Zielgelände stationierte Rega-Helikopter wurde erst aufgeboten, wenn der Verletzte für den Transport vorbereitet war. Der Patient konnte dann direkt an der Rettungswinde ausgeflogen werden - in die nahegelegene Klinik Gut in St. Moritz, ins Kreisspital Samedan oder auf einen Zwischenlandeplatz für das Umladen in den Helikopter.

Wenn jede Minute zählt

Rückblickend hat sich das neue Rettungskonzept bewährt: „Im Ernstfall konnten wir so wichtige Minuten sparen und die Zeitspanne vom Sturz bis zur medizinischen Erstversorgung weiter verkürzen", sagt Roland Albrecht, Chefarzt der Rega. Früher musste der Helikopter nach einem Sturz zuerst per Funk aufgeboten werden, starten und zum Unfallort fliegen, um dort den Notarzt und das Material abzusetzen. Erst danach konnte der Verletzte medizinisch versorgt und schliesslich ins Spital geflogen werden. Die reibungslose Umsetzung der neuen Prozesse habe nur dank der engen Zusammenarbeit zwischen der Klinik Gut, der Rega und dem SOS-Pistenrettungsdienst Corviglia geklappt, so Albrecht. Im Vorfeld wurden dafür die Abläufe mehrfach durchgespielt und gemeinsam verbessert.


Im Bild: Spezialisten der Klinik Gut, des SOS-Pistenrettungsdienstes Corviglia und der Rega arbeiteten Hand in Hand um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Auf die medizinische Versorgung von anderen Wintersportlern hatte der Einsatz der Rega an der Ski-WM keinen Einfluss: Der "WM-Helikopter" war eine zusätzliche Maschine im Einsatzdispositiv der Rega. Den normalen Betrieb in der Region stellte wie gewohnt die Crew von "Rega 9", dem Helikopter der Rega-Basis Samedan, sicher.

 

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