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Schnelle Rettung mit dem Helikopter

Die Rettungshelikopter der Rega sind tagsüber innerhalb von fünf Minuten nach dem Alarm in der Luft und bringen die Medizin auf direktem Weg an den Unfallort. Wie ein Rega-Einsatz in der Schweiz ablaufen kann, zeigen wir Ihnen an folgendem Beispiel. 

Wanderunglück – ein Fall für die Rega

Familie K. befindet sich während einer Wanderung auf dem Abstieg von Elm über den Segnaspass nach Flims. Herr K. stolpert plötzlich, rutscht den steilen Berghang hinunter und wird erst durch einen Felsblock gestoppt.

Alarmierung über die Rega-AppFrau K. erkennt, dass sich ihr Mann bewegt und ansprechbar ist. Allerdings ist er nicht mehr in der Lage, zum Wanderweg zurück zu gehen, die Verletzungen am Bein sind zu schmerzhaft, zudem blutet Herr K. stark. Mit der Notfall-App alarmiert Frau K. die Rega.

Der Alarm wird in der Einsatzzentrale von der Einsatzleiterin Conny Hirt entgegen genommen. Sie befragt Frau K. gezielt zum Unfallhergang und zur aktuellen Situation. Conny Hirt informiert Frau K. auch über das richtige Verhalten, bis der Helikopter bei ihr eintrifft.

  • Die Einsatzleiterin

    Conny Hirt Seit 2000 arbeitet Conny Hirt als Einsatzleiterin Rettung bei der Rega. Als gelernte Reisefachfrau und nach mehrjähriger Tätigkeit als Flight Attendant bei der Crossair brachte sie bereits viel Erfahrung rund um die Luftfahrt mit. Bei der Rega wurde sie "on the job" für ihren neuen Beruf ausgebildet. Sie hat sich dabei viel Wissen über die Helikopter-Fliegerei angeeignet und ihre medizinischen Kenntnisse erweitert. Ihre hohe Sozialkompetenz und ihre Sprachkenntnisse helfen ihr im täglichen Kontakt zu Patienten. Der Schichtbetrieb und die unregelmässige Arbeitszeit, der Austausch mit den Helikopter-Crews und das sehr vielseitige Arbeitsgebiet gestalten die Aufgaben für Conny Hirt besonders spannend.
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    Jetzt zählt jede Minute 

    Der Rettungshelikopter startet zum Einsatz.Die Wetterverhältnisse am Segnaspass lassen einen Helikoptereinsatz für den Wanderunfall zu. Conny Hirt bietet die Rega-Crew der nächstgelegenen Basis über den Funk auf. Innerhalb von fünf Minuten startet die Besatzung mit dem Helikopter.


    Nach der Startmeldung erhält der Rettungssanitäter Daniel Enggist die Koordinaten sowie nähere Details zu den Verletzungen des Patienten. Während des Fluges bereitet der Notarzt Dr. Ivo Breitenmoser allfällig notwendige Medikamente vor. Nach rund zehn Minuten Flugzeit erreicht der Helikopter den Unfallort. Die Crew sichtet den Verunfallten unterhalb einer Felswand.

  • Der Rettungssanitäter

    Daniel Enggist Der Rettungssanitäter Daniel Enggist übt einen vielseitigen Beruf aus. Im Cockpit unterstützt Daniel Enggist den Piloten. Er bedient Navigationsgeräte und den Bodenfunk mit Einsatzpartnern, überwacht Luftraum und Bordinstrumente und bedient die Rettungswinde. Am Unfallplatz unterstützt er den Notarzt während lebensrettender Sofortmassnahmen sowie in der Bergung des Patienten. Auf der Basis ist er für Helikopter- und Materialchecks besorgt.

    Einige Rettungssanitäter der Rega verfügen neben ihrer medizinischen Qualifikation auch über Zulassung als Helikoptermechaniker und erledigen direkt auf der Basis notwendige Unterhalts- oder Reparaturarbeiten.
  • Der Notarzt

    Ivo Breitenmoser Dr. Ivo Breitenmoser ist als Notarzt auf einer Rega-Gebirgsbasis tätig. Er arbeitet zudem regelmässig auf der Anästhesie-Abteilung eines Spitals und hat eine langjährige Erfahrung in der Gebirgs- und Notfallmedizin. Er sichert die Vitalfunktionen des verunfallten Patienten und stellt seine Transportfähigkeit her. Dabei wird er vom Rettungssanitäter unterstützt. Auch während Verlegungen von Spital zu Spital trägt der Rega-Notarzt im Flug die medizinische Verantwortung für den Patienten. Als Crew-Mitglied übernimmt er weitere Aufgaben. Er sorgt beispielsweise für die Sicherheit von Begleitpersonen an Bord und unterstützt die Crew bei der Sichtung allfälliger Flug- und Landehindernisse.
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    Sichere Bergung an der Winde 

    Der Pilot Mario Agustoni meldet der Einsatzleiterin die Ankunft am Unfallplatz. Ein Landen vor Ort ist nicht möglich. Die Rettungswinde kommt zum Einsatz. Der Notarzt klinkt sich am Windenseil ein und Rettungssanitäter Daniel Enggist lässt ihn zum Patienten runter. Nun kann sich der Notarzt um den verletzten Herrn K. kümmern.

    Im Horizontalnetz wird der Patient zum Zwischenlandeplatz geflogen.Dr. Ivo Breitenmoser untersucht den Patienten, versorgt die Blutung, gibt ihm schmerzstillende Medikamente und macht ihn im Horizontalnetz transportbereit. Nach kurzem Flug an der Rettungswinde wird der Patient an einem Zwischenlandeplatz auf die Bahre des Helikopters umgelagert und ins nächstgelegene geeignete Spital geflogen.

    Rettungssanitäter Daniel Enggist übermittelt der Einsatzzentrale die notwendigen Informationen zur Anmeldung im Spital. Mit der Landung auf dem Spitallandeplatz und der Übergabe des Patienten endet der Einsatz für die Crew. Nach der Rückkehr zur Basis kontrolliert das Team die Einsatzmittel und ersetzt gebrauchtes Material. Nun ist der Helikopter wieder startklar für seinen nächsten Einsatz.

  • Der Helikopterpilot

    Mario Agustoni Seit sechs Jahren arbeitet Mario Agustoni als Helikopterpilot der Regabasis Tessin. Immer morgens bei Dienstantritt checkt er als erstes die Wettersituation, sammelt Informationen über allfällige Flugeinschränkungen im Luftraum und hält das Briefing mit seiner Crew. Es folgt die Überprüfung des Helikopters, die er gemäss einer Checkliste vornimmt.

    Vor dem Start zum Einsatz verschafft er sich Klarheit über die Landemöglichkeiten am Einsatzort. Am Unfallplatz unterstützt er bei Bedarf die Ärztin oder den Rettungssanitäter bei der Betreuung des Patienten. Mario Agustoni übermittelt dem Einsatzleiter per Handy die medizinischen Informationen zur Spitalanmeldung des Patienten. Er sorgt für eine fliegerisch präzise, sichere und rasche Erfüllung des Einsatzes.

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