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Spezialausrüstung

Die Rettungswinde

Rettungssanitäter in der Funktion des Windenoperateurs Immer dann, wenn der Helikopter nicht beim Patienten landen kann, kommt die Rettungswinde zum Einsatz. Dieses moderne High-Tech-Gerät mit fein dosierbarer Seillänge bis zu 90 Metern ist ausgelegt für zwei Personen. Der Rettungssanitäter ist gleichzeitig Windenoperateur. An der offenen Seitentür steuert er über eine Fernbedienung die Rettungswinde, an der er den Arzt oder die Ärztin - manchmal auch einen Rettungsspezialisten Helikopter - zum Patienten herunterlässt. Über Bordfunk ist der Windenoperateur mit dem Piloten in Verbindung. Ein Meter über dem Boden hält er die Winde an. Der Pilot setzt anschliessend den Arzt mit einer sanften Abwärtsbewegung auf dem Boden auf.

Der Bergesack

Rega-Notarzt bei der Rettung eines Patienten im Bergesack Falls der Patient bei einem Einsatz mit der Rettungswinde nur liegend transportiert werden kann, wird er auf einer Vakuummatratze in den Bergesack gebettet, zum Helikopter hochgezogen und auf dem nächstmöglichen Landeplatz in den Helikopter umgeladen.


Das Horizontalnetz 

Rettungsspezialist Helikopter und Rega-Notarzt üben den Transport im Horizontalnetz Das Horizontalnetz wird vor allem bei der Bergung von Rückenverletzten eingesetzt. Es lässt sich leicht unter dem Körper des Patienten durchziehen und ist so klein, dass es zusammengefaltet mit zwei Händen umfasst werden kann.

 

 


Die Long-Line

Übung an der Long-Line Das Long-Line-System dient der Rettung von verletzten Bergsteigern aus senkrechten und überhängenden Felswänden. Unter dem Helikopter wird ein bis zu 200 Meter langes Seil eingeklinkt. Daran erreicht der Retter den Verunglückten auch in hohen Steilwänden. Befindet sich der Verunfallte unter einem überhängenden Felsen, zieht sich der Retter mit einer Teleskopstange zu ihm hin.

 

 

Das Nachtsichtgerät

Rega-Pilot mit am Helm montiertem Nachtsichtgerät Rund jeder fünfte Helikoptereinsatz der Rega findet nach Einbruch der Dunkelheit statt. Freileitungen oder Wolken sind nachts nur schwer erkennbar und bilden eine ständige Gefahr. Da die Rega-Piloten auch in der Nacht auf Sicht fliegen, setzen sie Nachtsichtgeräte ein. Diese verstärken das noch vorhandene Licht im Endeffekt bis zu 3'000 mal. Es entsteht ein grünliches Bild, auf dem Verkehrswege, Wolken und Geländeformen deutlich erkennbar sind.

Die Rampe des Ambulanzjets

Einladen eines Patienten über die Rampe in den Rega-Ambulanzjet Um den Patienten auf einer fahrbaren Liege schonungsvoll in die Ambulanzjets ein- und ausladen zu können, hat die Rega eine dreiteilige Rampe aus Kunststofffasern konstruiert, die in den Jets fest eingebaut ist.


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