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Jahresmedienkonferenz 2015

Drei neue Ambulanzjets für die Rega

 

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat mit Bombardier einen Vertrag zur Beschaffung von drei Challenger 650 unterzeichnet. Die neuen Ambulanzjets werden die heutige Flotte voraussichtlich ab 2018 ablösen. Die Rega setzt damit für die Repatriierung von Patienten aus aller Welt auf eine bewährte Flugzeugfamilie. An der heutigen Jahresmedienkonferenz blickte die Rega zudem auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück.

"Mit dieser Flottenerneuerung stellen wir sicher, dass die Rega ihren Patientinnen und Patienten auch in den nächsten 15 Jahren zuverlässig und professionell in aller Welt zur Hilfe kommen kann", sagt Rega-CEO Ernst Kohler. Für die Rega ist die Zuverlässigkeit ihrer Flotte ein entscheidender Faktor. Deshalb werden die 2002 beschafften und im Einsatz bewährten Challenger CL-604 in den nächsten Jahren gegen neue Flugzeuge ausgetauscht. Mit den neuen Jets kann der Wartungsaufwand reduziert und die hervorragende Verfügbarkeit der Flugzeuge weiterhin erhalten werden. Mit der Vertragsunterzeichnung fand eine rund zweijährige Evaluation durch eine breit gefasste Rega-Arbeitsgruppe ihren Abschluss. Die Rega rechnet mit Beschaffungskosten von 130 Millionen Franken für drei Flugzeuge. Diese Summe ist in der langfristigen Finanzplanung der Rega vorgesehen und das gesunde finanzielle Fundament erlaubt die Finanzierung ohne Fremdkapital.

Stabile Einsatzzahlen und Wachstum der Gönnerschaft

2014 organisierte die Rega 14'435 Einsätze (+ 4,7 Prozent) und transportierte dabei 9'679 Patienten. Das sind im Durchschnitt rund 27 Patienten pro Tag. Noch nie hat die Rega-Einsatzzentrale der Rega so viele Einsätze disponiert wie 2014. Das ist vor allem auf den nassen Sommer 2014 und die damit in Zusammenhang stehenden Einsätze zu Gunsten der Bergbauern zurückzuführen (1'306, +25,1 Prozent). Bei diesen sogenannten Contadino-Einsätzen werden im Rahmen der Bergbauernhilfe verletzte oder tote Kühe aus unwegsamem Gelände bis zur nächsten mit einem Fahrzeug erreichbaren Stelle geflogen. Hierfür beauftragt die Rega jeweils kommerzielle Helikopter-Transportunternehmen. Allgemein widerspiegeln die Einsatzzahlen die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Schweizer Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz.

Die Rega freut sich, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Gönnerinnen und Gönner um 38'000 zugenommen hat. Das entspricht in etwa der Einwohnerschaft der Stadt Schaffhausen und einer Nettozunahme von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Retten bei schlechtem Wetter

Um noch mehr Menschen in Not zu retten, hat die Rega verschiedene Massnahmen lanciert, damit ihre Rettungshelikopter in Zukunft auch bei Nebel und Schneefall fliegen können. Im Zentrum steht insbesondere die Inbetriebnahme von Instrumentenflugrouten für Helikopter, welche es ermöglichen werden, bei schlechtester Sicht Flüge zwischen Spitälern durchzuführen. Der erste Teil dieses Netzes soll 2015 in Betrieb gehen. Zur Zeit liegen die entsprechenden Anträge bei der Flugsicherungsgesellschaft Skyguide zur Ausarbeitung und müssen in der Folge noch vom Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL genehmigt werden. 

Da es für Flüge unter Instrumentenflugbedingungen laufend aktualisierte und rund um die Uhr verfügbare Wetterdaten braucht, hat die Rega zudem ein neues Grossprojekt initiiert. Schweizweit sollen bis zu 60 neue Wetterstationen und Webcams installiert werden. Die so gewonnenen Daten werden in Zukunft den Rega-Piloten direkt im Cockpit zur Verfügung stehen.

Lufttransport hochinfektiöser Patienten

Der Ausbruch von Ebola 2014 in Westafrika hat deutlich gemacht, dass es nur wenige erprobte Transportkonzepte für hochinfektiöse Patienten gibt. Damit auch die Schweiz über entsprechende Kapazitäten im eigenen Land verfügt, hat die Rega in Kooperation mit verschiedenen Partnern eine Patienten-Isolationseinheit (PIU) für luftgestützte Transporte entwickelt und ein entsprechendes Transportkonzept erarbeitet. Diese Lücke in der Versorgung konnte geschlossen werden und die Rega verfügt nun über die Mittel, Personen in die Heimat zurückzubringen, die an potenziell hochansteckenden Krankheiten leiden.   

Dokumente zur Jahresmedienkonferenz:

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