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Häufige Fragen Alarmierung


Ortung

  • Kann die Rega mein Mobiltelefon orten?
    Wenn Sie in den vergangenen zwei Stunden mit Ihrem Mobiltelefon eine Notfallzentrale wie die 1414 (Rega) oder die 144 (Sanitätsnotruf) alarmiert haben, dann können diese Notfallorganisationen nachvollziehen, mit welcher Mobilfunkantenne bzw. mit welcher Zelle des Mobilfunknetzes Ihr Mobiltelefon zuletzt in Kontakt war. Im Gebirge ist diese "Ortung" allerdings wegen der grossen Reichweiten der Mobilfunkantennen ziemlich ungenau - die Werte können um mehrere Dutzend Kilometer abweichen und erlauben oft keine genaue Lokalisierung. Dennoch ist es ein Hilfsmittel mehr, um einen möglichen Standort rasch einzugrenzen. Dieses Verfahren funktioniert im Moment allerdings nicht bei allen Mobiltelefonen.

    Sind Sie im Besitze eines Smartphones, lohnt es sich, die kostenlose Rega-App herunterzuladen:
    www.iphone.rega.ch
    www.android.rega.ch
    www.windows.rega.ch

    Die Rega-App übermittelt bei einer Alarmierung sogleich die Koordinaten des Anrufers an die Rega und stellt danach eine Telefonverbindung mit der Einsatzzentrale her. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Alarmierenden leitet die Rega dann die Rettung ein. Damit die Ortungsfunktion der Applikation funktioniert, muss das GPS-Signal in den Smartphone-Einstellungen aktiviert sein. Und besonders wichtig: Für die Alarmierung über die Rega-App braucht es ausreichend Mobilfunk-Empfang.

    Die Kartenfunktion der Applikation zeigt zudem den eigenen Standort an oder berechnet die Koordinaten zu einem beliebigen Ort in verschiedenen Formaten.

     

  • Viele Bergsteiger, Wanderer und Skitourengänger sind heute in den Bergen mit einem GPS unterwegs. Bringt das im Notfall etwas? Welche Bedeutung haben GPS-Koordinaten in der Alarmierung und der Rettung für die Rega?
    Genaue Koordinaten, sei es vom GPS oder manuell aus der Landeskarte abgelesen, sind uns eine grosse Hilfe. Die Einsatzzentrale übermittelt nach dem Alarm die Koordinaten an den Helikopter und dieser kann mit Hilfe seiner Navigationshilfsmittel den Einsatzort punktgenau anfliegen. Aufwändige und zeitraubende Suchaktionen können so vermieden werden. Wir sind also froh, wenn Sie uns im Falle eines Notfalls GPS-Koordinaten angeben können.

    Wie fast immer gibt es aber auch hier Stolpersteine: So braucht ein GPS nach dem Aufstarten normalerweise einige Minuten, bis es eine exakte Positionsangabe ermöglicht. Schon vorher sollte man sich vergewissern, dass man weiss, mit welchem Knopf oder in welchem Menü des Geräts man sich die Koordinaten anzeigen lassen kann. Die Erfahrung zeigt, dass viele GPS-Benutzer leider nicht wissen, wo sie im Ernstfall die Koordinaten-Angaben finden.

    Und in einer Stresssituation - bei Alarmierung der Rega oft der Fall - verwechselt man gerne eine Zahl oder eine Kommastelle. Es ist also ganz wichtig, Ruhe zu bewahren und die GPS-Koordinaten exakt, unter Angabe von Kommastellen oder Abständen, abzulesen. Am besten stellen Sie das GPS auf das Schweizer Koordinatensystem (englisch: Swiss Grid) ein, so liefert es einfache Zahlen und unverwechselbare Angaben. Zudem können wir diese Angaben direkt, ohne umzurechnen, verwenden.

    Ein letzter Hinweis: Verlassen Sie sich nie blindlings auf Ihr GPS - es kann im entscheidenden Moment mit leeren Batterien ausfallen oder bei einem Unfall kaputt gehen. Sie sollten Ihren Standort auch ohne GPS kennen und beschreiben können, möglichst mit Ortsangaben, wie sie auf den Schweizer Landeskarten vermerkt sind. Es ist also empfehlenswert, immer eine Wanderkarte mit auf die Tour zu nehmen. Und keinesfalls darf das Mitführen eines GPS dazu verleiten, höhere Risiken einzugehen, zum Beispiel bei schlechter Sicht.

    GPS: 6 Tipps für den richtigen Umgang:
    • Reichen die Batterien / Akkus für die geplante Tour aus?
    • Weiss ich, wie und wo ich die Koordinaten-Angaben finde?
    • Schweizer Koordinatensystem (Swiss Grid) eingestellt?
    • Vorsicht Stress: Angaben präzise ablesen!
    • Keine höheren Risiken wegen GPS eingehen!
    • Trotz GPS immer eine Landeskarte mitführen (Massstab 1:50'000 oder 1:25'000)


    Sind Sie im Besitze eines Smartphones, lohnt es sich, die kostenlose Rega-App herunterzuladen:
    www.iphone.rega.ch
    www.android.rega.ch

    Die Rega-App übermittelt bei einer Alarmierung sogleich die Koordinaten des Anrufers an die Rega und stellt danach eine Telefonverbindung mit der Einsatzzentrale her. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Alarmierenden leitet die Rega dann die Rettung ein. Damit die Ortungsfunktion der Applikation funktioniert, muss das GPS-Signal in den Smartphone-Einstellungen aktiviert sein. Und besonders wichtig: Für die Alarmierung über die Rega-App braucht es ausreichend Mobilfunk-Empfang.

    Die Kartenfunktion der Applikation zeigt zudem den eigenen Standort an oder berechnet die Koordinaten zu einem beliebigen Ort in verschiedenen Formaten.

     

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