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1414

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Häufige Fragen Alarmierung


Notruf

  • Ich bewege mich oft im alpinen Grenzgebiet. Darf ich da im Notfall auch die Rega alarmieren?
    In den meisten europäischen Ländern gilt eine generelle Alarmnummer, die Nummer 112. Diese ist in allen Notlagen Ansprechpartner und leitet die Alarme an die zuständige Stelle weiter. Wir empfehlen Ihnen daher, bei Eintreten eines Notfalls - wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie sich auf Schweizer Boden befinden - die Nummer 112 zu wählen. Falls die Rega aufgeboten werden muss, wird diese Notrufzentrale den Alarm umgehend an uns weiterleiten.

    Die Rega legt jedoch Wert darauf, dass sie in Fällen, wo dies angebracht ist, auch direkt, von jedermann, unter der Notrufnummer 1414 alarmiert werden kann. Dies gilt insbesondere, wenn schwierige Wegverhältnisse vorliegen, wenn die Anfahrtsstrecke für dringliche Hilfe durch die bodengebundenen Rettungsmittel zu lang ist oder wenn die Alarmierenden den Einsatz eines Rettungshelikopters als nötig erachten.

     

  • Ist es richtig, dass man (z.B. bei niedrigem Akku-Stand, Sprachunfähigkeit nach Lungenverletzung oder bei sehr schlechtem Empfang) die Rega auch per SMS erreicht?
    Ja, die Rega kann in Ausnahmefällen auch per SMS an die Nummer 1414 alarmiert werden. Dies ist ausschliesslich dann sinnvoll, wenn der Empfang für eine Telefonverbindung nicht ausreicht (ein SMS benötigt eine weniger starke Netz-Verbindung als ein Telefongespräch) oder der Akku tatsächlich so leer ist, dass kein Gespräch mehr möglich ist. Wenn immer möglich ist die Alarmierung per Telefongespräch vorzuziehen, damit die Einsatzleitung am Telefon Rückfragen zur Situation vor Ort stellen kann. Ausserdem können SMS in Einzelfällen nicht beim Empfänger ankommen, weshalb es sich nicht um eine zuverlässige Alarmmethode handelt. Bei Alarmierung per SMS ist das wichtigste: Eindeutige Ortsangaben und/oder Koordinaten und evtl. ein Stichwort zum Unfallhergang oder zur Verletzung.

     

  • Hilft es der Rega, z.B. bei einem Einsatz, wenn ich in meinem Handy eine ICE-Telefonnummer (In-case-of-emergency) gespeichert habe? Wie steht die Rega zu diesen Telefonnummern?
    Eine solche ICE-Angabe, die Sie vielleicht in Ihrem Handy abgespeichert haben, kommt erst dann zum Zug, wenn die Arbeit der Rega in den allermeisten Fällen bereits abgeschlossen ist. Direkt auf der Unfallstelle, wo sich die Rega normalerweise befindet, ist sie (noch) nicht von Bedeutung, da es hier in erster Linie darum geht, den Patienten so schnell wie möglich ins Spital zu bringen. Die Personalien haben in dieser Situation keine Priorität. Die Rega fragt nicht primär "Wie heisst der Patient?", sondern "Was braucht der Patient?". Für die Benachrichtigung der Angehörigen bleibt in dieser Phase leider meist kein Raum.

    Erst im Spital wird die Frage nach der Benachrichtigung von Angehörigen und damit auch die Frage nach einer allfällig gespeicherten ICE-Nummer wichtig. Dann allerdings ist die Rega meistens schon nicht mehr involviert.

    Wir können uns vorstellen, dass es durchaus Sinn macht, eine so genannte ICE-Nummer im eigenen Handy zu speichern. Ob es im Ernstfall von Nutzen ist, können wir nicht beurteilen, da wir - wie ausgeführt - in dieser Situation nicht mehr beim Patienten, sondern bereits zurück auf der Basis oder auf dem nächsten Einsatz sind.

     

  • Ich bin gehörlos und kann deshalb nicht telefonieren. Wie kann ich in einem Notfall Verbindung mit der Rega aufnehmen?
    Grundsätzlich möchten unsere Einsatzleiter mit den alarmierenden Personen sprechen. Gehörlosen Personen können wir jedoch Folgendes empfehlen.

    Laden Sie sich die Rega-App auf Ihr Smartphone herunter. Mehr dazu erfahren Sie hier:
    http://www.rega.ch/de/multimedia/mobile-app.aspx

    Tragen Sie in der Rega-App unter "Profil" im Feld "Nachnamen" Ihren Namen sowie die Klammerbemerkung (Gehörlos, via SMS) ein. Wichtig: Schreiben Sie die Information (Gehörlos, via SMS) nur in das Feld "Nachnamen" - dieses Feld wird immer an die Rega-Einsatzzentrale übermittelt.

    Achten Sie zudem darauf, dass Ihre eigene Handynummer im Feld "Telefonnummer dieses Gerätes" richtig eingetragen ist.

    In einem Notfall können Sie die Rega über die App alarmieren. Die Rega-Einsatzzentrale ist dank der übertragenen Daten über die Gehörlosigkeit informiert, und wird via SMS mit Ihnen Kontakt aufnehmen und auch die weiteren Angaben zum Notfall via SMS erfragen.

     

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