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Häufige Fragen Medizin


Prävention

  • Ich plane einer grössere Auslandreise. Muss ich mich impfen lassen?
    Bei vielen Reisedestinationen machen Impfungen Sinn, bei gewissen Ländern sind diese sogar vorgeschrieben. Lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, bei Fachärzten für Tropenmedizin oder bei Beratungsstellen informieren. Impfungen gehören zu den wichtigsten Vorbeugemassnahmen vor einer Reise. Alle fliegenden Rega Mitarbeiter sind deswegen geimpft!

    Tatsächlich können schon kleine Verletzungen im südlichen Ausland schneller zu grossen Komplikationen führen. Eine der am meisten gefürchteten ist der Starrkrampf oder Tetanus. Diese oft tödliche Erkrankung kann durch eine Impfung vor der Reise vermieden und die Schwierigkeit, einen geeigneten Impfschutz im Ausland nachzuholen, umgangen werden.

    Ebenfalls vor allem in südlichen Ländern ist die sogenannte Hepatitis A
    verbreiteter als bei uns. Sie wird zum Beispiel durch nicht hygienisch zubereitete Speisen und Getränke übertragen. Auch diese Erkrankung kann durch eine rechtzeitige Impfung vor der Reise umgangen werden.

    Eine Übersicht über die für Reisende empfohlenen Impfungen je nach Destination finden Sie unter anderem auf www.safetravel.ch.

    Eine Liste der Fachärzte für Tropen- und Reisemedizin finden Sie unter
    www.doktor.ch.

    Folgende Zentren bieten ebenfalls Beratungen und Impfungen an (Auswahl):

     

  • Wie kann ich einer Malaria-Erkrankung vorbeugen?
    Die Malaria tötet jährlich ca. eine Million Menschen! Sie ist definitiv eine sehr ernst zu nehmende Krankheit, die durch eine bestimmte Mückenart übertragen wird. Die Symptome sind sehr unspezifisch und nicht charakteristisch. Eine verpasste Malaria kann im schlimmsten Fall bei einem Befall des Hirns innert weniger Stunden zum Tod führen.

    Aus diesem Grund ist eine konsequente Vorbeugung ausserordentlich wichtig.
    Die Prophylaxe beruht auf drei Pfeilern:

    1.) Die sogenannte Expositionsprophylaxe - Wo kein Stich, da keine Malaria!
    Schützen Sie sich bei Reisen in Gegenden mit bekannter Malaria vor den Stichen der Mücken. Diese sind v.a. in den Abend- und Nachstunden aktiv. Tragen sie helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen. Benützen Sie Spezialsprays, die die Mücken fernhalten (sogenannte Repellents) und schlafen Sie wenn immer möglich unter einem Moskitonetz.

    2.) Die Notfallselbsttherapie (Therapiereserve)
    In gewissen Fällen wird Ihnen Ihr beratender Arzt eine sogenannte Notfallselbsttherapie verschreiben. Hier handelt es sich um eine Malariatherapie, die nach Einsetzen von Symptomen angefangen wird, wenn nicht innert nützlicher Frist (innert 6-12 Stunden) eine geeignete medizinische Versorgung durch einen Arzt erfolgen kann. Suchen Sie anschliessend unbedingt so schnell wie möglich einen Arzt auf. Die Therapie ist genau nach Vorschrift einzunehmen und auf jeden Fall über die ganze vorgeschriebene Dauer einzunehmen.

    3. Die medikamentöse Vorbeugung (Prophylaxe)
    Bei der medikamentösen Prophylaxe werden Anti-Malaria-Medikamente bereits vor, während und einige Zeit nach der Reise regelmässig eingenommen. Dieses Regime wird in gewissen Gegenden wie zum Beispiel Afrika empfohlen.

    Nehmen Sie die Anti-Malaria-Medikamente unbedingt aus der Schweiz mit und vermeiden Sie den Kauf in den bereisten Ländern, da dort leider sehr oft unwirksame gefälschte Medikamente im Umlauf sind!

    Eine Übersicht über das Malariarisiko je nach Destination finden Sie unter anderem auf www.safetravel.ch.

    Eine Liste der Fachärzte für Tropen- und Reisemedizin finden Sie unter
    www.arztindex.ch.

    Folgende Zentren bieten ebenfalls Beratungen und Impfungen an (Auswahl):

     

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