Access Key-Navigation


1414

Alarmnummer Schweiz

Anrufen


+41 333 333 333

Aus dem Ausland

Anrufen


Inhalt

Mit modernsten Mitteln im Einsatz
2010-heute

Blick ins Cockpit des  EC 145

2010

3. Januar: Zum ersten Mal in der Geschichte der Schweizerischen Rettungsflugwacht ist der Verlust eines Crew-Mitglieds bei einem Lawineneinsatz zu beklagen: Ein Arzt der Rega stirbt während den Rettungsarbeiten nach einem Lawinenunglück im Diemtigtal im Berner Oberland gemeinsam mit sechs weiteren Personen. Noch während der Versorgung auf dem Lawinenkegel haben weitere Schneemassen die Helfenden erfasst und verschüttet.

Patient an der Herz-Lungen-Maschine (ECMO) im Rega-Ambulanzjet 30. bis 31. Januar: Der erste Transatlantik-Flug mit der sogenannten „Life-Box", einer kleinen Herz-Lungen-Maschine (ECMO), findet statt. Dies ist eine Weltpremiere. Der Zustand des Patienten stabilisiert sich sogar während des Fluges.


16. bis 19. April: Wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla wird der Schweizer Luftraum im April teilweise geschlossen. Die Rega stationiert zwei Ambulanzjets vorübergehend in Spanien und Italien, um handlungsfähig zu bleiben. Dank dieser Planung können zwei Kinder mit schwersten Verbrennungen von Bergen (Norwegen) in eine Spezialklinik nach Boston (USA) geflogen werden. 

Flugvorführung anlässlich des Rega-Symposiums 19. bis 21. Mai: Das Rega Symposium 2010 ist ein voller Erfolg: 150 Teilnehmende aus dem Gebiet der Luftrettung kommen aus Europa, Amerika und sogar aus Australien nach Grindelwald. Als Höhepunkt findet eine Flugvorführung moderner Rettungstechniken direkt vor der imposanten Kulisse der Eiger-Nordwand statt.

Der 300'000 Einsatz der Rega: Ein Verlegungsflug neugeborener Zwillinge 4. Oktober: Die Rega-Crew der Basis Lausanne fliegt den 300'000 Einsatz seit der Gründung der Schweizerischen Rettungsflugwacht im Jahr 1952.



2011

Die Notfall-App der Rega unterstützt die Alarmierung 1. Februar: Die Rega lanciert ihre eigene Notfall-App fürs iPhone: „iRega". Bereits am 5. Februar alarmiert ein Schneeschuhläufer für seine verletzte Kollegin via iRega - und die übermittelten Koordinaten führen zur punktgenauen Landung am Unfallort im Furkagebiet.


2. März: Die Rega zieht den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, die Gönnerbeiträge auch in Zukunft der Mehrwertsteuer zu unterwerfen, ans Bundesgericht weiter. Die Beiträge sollen wieder vollumfänglich für die Luftrettung eingesetzt werden.

Der frisch gestrichene Challenger CL-604 erreicht das Rega-Center 17. März: Der erste Rega-Ambulanzjet landet im neuen Design am Flughafen in Zürich. Der Neuanstrich aller drei Flugzeuge war der Abschluss der Grosskontrolle nach acht Einsatzjahren.



27. Juli: Die Rega kann dank satellitengestützter Navigation das Berner Inselspital auch bei schlechter Sicht anfliegen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt hat das schweizweit erste zivile GPS-Anflugverfahren für Helikopter bewilligt. Patienten profitieren von höherer Versorgungssicherheit bei Schlechtwetter- und Hochnebellagen.

2012

Die drei Rega-Ambulanzjets im Einsatz 16. März: Erstmals in der Geschichte der Rettungsflugwacht ist die gesamte Ambulanzjetflotte gleichzeitig für einen Einsatz engagiert. 14 belgische Kinder werden nach dem tragischen Carunglück im Wallis von der Rega in ihre Heimat geflogen. Weitere Rücktransporte folgen am 22. März.

Tag der offenen Tür auf der Basis Bern 27.–29. April: Die Rega feiert am 27. April ihren 60. Geburtstag und öffnet an den zwei folgenden Tagen im Rega-Center am Flughafen Zürich-Kloten ihre Türen für die Bevölkerung. Über 20’000 Besucher strömen an den Hauptsitz der Schweizerischen Rettungsflugwacht. Weitere Jubiläumsfeierlichkeiten folgen am 9. Juni auf der Basis Lausanne, am 23. Juni auf der Basis Bern, am 7. Juli auf der Basis Dübendorf und am 18. August auf dem Barfüsserplatz mitten in Basel.

27. September: Heinz Leibundgut, Chefpilot Helikopter der Rega, wird mit dem Aerosuisse Award ausgezeichnet. Der Dachverband der schweizerischen Luft- und Raumfahrt würdigt damit seine hervorragenden Verdienste um die Flugsicherheit und Zuverlässigkeit der Helikopterfliegerei.

3. Dezember: Die Rega nimmt ihr neues Einsatzleitsystem (ELS) in Betrieb. Damit wird ein wichtiger Meilenstein des Projekts REMICO (REga MIssion COntrol) erreicht. Über die Festtage wird das System ein erstes Mal richtig gefordert.

2013

Der Helikoptersimulator der Rega8. Februar: Die Rega nimmt einen Flugsimulator für ihre Da Vinci-Gebirgshelikopter in Betrieb. Damit können Rega-Piloten nun einen grossen Teil ihrer IFR-Ausbildung im Simulator absolvieren und auch Notfallszenarien trainieren, die bisher in einer echten Maschine nicht simuliert werden konnten.

1. März: Erstmals in der Geschichte der Rega wird ein Einsatz eines Rettungshelikopters vollumfänglich unter Instrumentenflug-Bedingungen (IFR) durchgeführt. Die Verlegung des Patienten von Lugano nach Aarau im Da Vinci-Helikopter klappt reibungslos.

21. April: Kontinuierlich investiert die Rega in ihre Infrastruktur und ein dichtes Basennetz. Nach zweijähriger Bauzeit weiht sie in Gordola bei Locarno die neue Einsatzbasis ein – und die Tessiner Bevölkerung feiert am «Tag der offenen Tür» munter mit.

Die neue Einsatzzentrale im Rega-Center29. April: Im Rega-Center am Flughafen Zürich geht die neu umgebaute Einsatzzentrale in Betrieb. Herzstück ist ihr hochmodernes, integriertes Einsatzleitsystem: Die Rettungseinsätze der Rega können nun von den Einsatzleiterinnen und -leitern weitgehend digital – und damit noch effizienter – koordiniert werden.

22. Oktober: In Zernez wird noch die letzte der über die ganze Schweiz verteilten Rega-Funkstationen mit neuen Geräten ausgerüstet. Die Modernisierung der insgesamt 42 Stationen gehört zum Infrastruktur-Grossprojekt REMICO.

1. November: Die Rega feiert ihre 2,5-millionste Gönnerin – die siebenköpfige Familie Kradolfer aus Erlen TG. Nie zuvor waren so viele Gönnerausweise im Umlauf, nie war der Rückhalt in der Schweizer Bevölkerung so gross.

Die neue Einsatzbasis in Zweisimmen21. November: Ein Jahr nach dem Spatenstich feiert die Rega auf dem Flugplatz Zweisimmen die Eröffnung ihrer neuesten Einsatzbasis. Der Bau der Basis in Zweisimmen ist ein Bekenntnis der Rega zu peripheren Regionen und einer starken medizinischen Grundversorgung.

9. Dezember: Die Rega und die Air-Glaciers stellen die Luftrettung im Berner Oberland auf eine neue vertragliche Basis. Die Rega-Einsatzzentrale koordiniert in Zukunft als zentrale Stelle die Luftrettung im ganzen Berner Oberland.

2014

Repatriierung mit dem Rega-Ambulanzjet11. März: Nach dem Busunglück einer Schweizer Reisegruppe auf Gran Canaria repatriiert die Rega auf 6 Flügen ihrer Ambulanzjets 11 Schwerverletzte. Beim Unfall waren eine Person getötet und 17 weitere verletzt worden. Für den Grosseinsatz stationiert die Rega noch gleichentags einen Arzt und einen Einsatzleiter vor Ort, um die hospitalisierten Personen optimal zu betreuen.

Tag der offenen Tür auf der Einsatzbasis in Zweisimmen 10. Mai: Mehr als 4’000 Rega-Fans nutzen den Tag der offenen Tür der Basis Zweisimmen, um einen Blick hinter die Kulissen der neu gebauten und im November 2013 eröffneten Einsatzbasis im Simmental zu werfen. Neben den Rega-Helikoptern EC 145 und Da Vinci waren auch ein Super Puma und EC 635 der Luftwaffe zu sehen.

29. Juli: In Trondheim verunglückt ein Reisebus mit 17 Schweizerinnen und Schweizern. Mehrere werden verletzt, drei von ihnen tödlich. Das Dispositiv der Rega bewährt sich einmal mehr: Am selben Tag fliegt ein Jet nach Norwegen – mit an Bord eine Crew mit zwei Ärzten, einer Pflegefachperson und einem Einsatzleiter, um sich vor Ort um die Patienten zu kümmern und ihren Rücktransport zu organisieren.

Grosseinsatz beim Zugunglück in Graubünden 13. August: Gleich vier Rettungshelikopter der Rega kommen nach einer spektakulären Zugentgleisung in Tiefencastel GR an derselben Unfallstelle zum Einsatz. Zwei von ihnen sind umgehend zur Stelle, um im abschüssigen, unwegsamen Gelände die zum Teil schwer verletzten Passagiere mit der Winde zu evakuieren. Zwei weitere übernehmen die Patienten auf einem Zwischenlandeplatz und sichern den raschen Transport in die Spitäler.

 22. August: Die Rega repatriiert in ihrem Ambulanzjet ein Frühgeborenes im neuen, eigenen Transportinkubator. 

Die von der Rega-App übermittelten Koordinaten werden im Cockpit angezeigt 2. November: Die Rega fliegt ihren tausendsten Rettungseinsatz, bei dem die Alarmierung direkt über ihre Notfall-App erfolgt ist. Mit der automatischen Übermittlung der Koordinaten von der Einsatzzentrale ins Cockpit kann der Patient noch effizienter gerettet werden. Die Rega-App wurde schon mehr als 900’000-mal heruntergeladen.

10. Dezember: Mit dem Da Vinci "HBZRS" hat die Rega die letzte Maschine ihrer Helikopterflotte mit einem IFR-tauglichen Cockpit ausgerüstet.

2015 

31. Januar: Am Vilan im Bündnerland begräbt eine Lawine sieben Skitourengänger unter sich. In die Rettungsaktion sind gleich drei Helikopter der Rega, acht Bergretter des Schweizer Alpen- Club SAC sowie ein Lawinenhund und zwei weitere Helikopter eingebunden. Drei Personen können nur noch tot, vier Personen schwer verletzt geborgen und ins Spital transportiert werden.

26. Februar: Beim Anflug auf die Einsatzbasis Erstfeld erleidet ein Rettungshelikopter der Rega eine harte Landung. Zur Zeit des Zwischenfalls befinden sich vier Rega-Mitarbeitende an Bord. Drei davon müssen verletzt ins Spital transportiert werden.

Challenger 650 9. April: Der Entscheid für den künftigen Ambulanzjet ist gefallen: Die Rega setzt weiterhin auf die bewährte Challenger-Familie von Bombardier. Ab 2018 werden drei neue Challenger 650 im Einsatz stehen, die über modernste Avionik und über Triebwerke mit mehr Leistung verfügen. Zudem wird es in der Kabine leiser sein als heute, was Patienten und Crew zu Gute kommt.

11. Mai: Die EC 145-Helikopter der vier Mittellandbasen werden mit einer sogenannten Roll-in-Trage ausgerüstet. Ihr einklappbares Fahrgestell ermöglicht einen noch komfortableren Transport der Patienten. Sie ist kompatibel mit dem Transport-Inkubator und verfügt über den weltweit ersten «Pack Rack», einen luftfahrttauglichen Gerätetisch.

21. Juni: Um Gönnerinnen und Gönner besser betreuen zu können, führt die Rega eine neue, moderne Gönnerverwaltungs-Software ein. Damit wird nun ein Defizit behoben: Während vorher für Familiengönnerschaften nur ein Ausweis erstellt werden konnte, erhalten nun alle in eine Gönnerschaft eingeschlossenen Personen einen Ausweis.

Illustration IFR-Flugroute 13. Juli: Die Rega testet eine Instrumentenflugroute über den Julierpass, die vom Engadin zum Kantonsspital Chur führt. Messgeräte im Helikopter zeichnen zu jedem Zeitpunkt der Testflüge die genauen Positionsdaten auf, um die Präzision des Autopiloten zu überprüfen. Auf dieser IFR-Route, die zum Low Flight Network gehört, sollen Patienten in Zukunft auch bei schlechtem Wetter geflogen
                                                werden können.

30. September: Das andauernd schöne Wetter sorgt bei der Rega für einen intensiven Sommer: Die Crews der zwölf Helikopter-Einsatzbasen werden von Juni bis September zu mehr als 3’600 Einsätzen gerufen.

30. November: Auf dem Berner Inselspital installiert die Rega eine eigene Wetterstation. Sie ist Teil eines Netzes von Messstationen und Webcams, welche künftig präzise, laufend aktualisierte Flugwetterdaten liefern werden – eine Voraussetzung für die Rega-Piloten, um nach Instrumentenflug-Verfahren zu fliegen.

Helikopter AW169-FIPS von AgustaWestland 1. Dezember: Die Rega unterzeichnet mit dem italienischen Hersteller Agusta-- Westland einen Vertrag zur Beschaffung von drei neuen, allwettertauglichen Helikoptern vom Typ AW169-FIPS. Die mit einer Enteisungsanlage ausgerüsteten, zweimotorigen Rettungshelikopter werden ab 2021 als Teilersatz der heutigen Flotte im Einsatz stehen. Mit den AW169-FIPS
                                                kommt die Rega ihrer Vision einer wetterunabhängigen
                                                Luftrettung einen entscheidenden Schritt näher.

 

Weiterfhrende Informationen

Gönner werden

Danke für die Unterstützung

Werden Sie Gönner!

Jetzt im Rega-Shop

Schlafsack Light

Zum Seitenanfang

Fusszeile

  • Facebook-Seite der Rega, externer Link in neuem Fenster
  • Xing-Kanal der Rega, externer Link in neuem Fenster
  • Youtube-Kanal der Rega, externer Link in neuem Fenster