Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Die neue Rega-App

Die Notfall-App der Rega hat sich in Tausenden von Einsätzen bewährt und sorgt täglich dafür, dass wir Patientinnen und Patienten so rasch wie möglich helfen können. Nun haben wir die Rega-App für Sie weiter verbessert und neben der bewährten Alarmierung neue Funktionen entwickelt – einige davon für Gönnerinnen und Gönner der Rega.

Effizientere Suche: Position teilen         

Die neue Funktion "Position teilen" hilft der Rega, Sie schneller zu finden, sollten Sie alleine verunglücken und nicht in der Lage sein, selbst  einen Alarm auszulösen. Aktivieren Sie diese Funktion, übermittelt die Rega-App im Hintergrund regelmässig Ihre aktuelle Position – entweder an die Rega oder an von Ihnen ausgewählte Kontaktpersonen.

Schalten Sie "Position mit Rega teilen" zum Beispiel vor einer Biketour ein, wird Ihr Standort regelmässig an die Rega übermittelt. Der Vorteil: Falls etwas passiert und Sie vermisst werden, kann die Rega auf die letzten übermittelten Koordinaten zurückgreifen und so effizienter nach Ihnen suchen. Die Rega verwendet Ihre Positionsdaten nur im Notfall und speichert diese nur so lange notwendig.

Wollen Sie Ihre aktuelle Position auch mit Freunden oder mit Ihrer Familie teilen, aktivieren Sie "Position mit Kontakten teilen". So können diese Ihre Biketour mitverfolgen und wissen jederzeit, wo Sie sich befinden. 

 

Aktivität überwachen lassen          

Wenn Sie alleine auf einer anspruchsvollen Bergtour unterwegs sind oder alleine joggen gehen, können Sie Ihre Aktivität mit der neuen Funktion "Quittierung" überwachen lassen. Dabei legen Sie selbst fest, in welchen Zeitabständen oder zu welchem Zeitpunkt die Rega-App Sie fragen soll, ob alles in Ordnung ist. Beispielsweise alle zehn Minuten, wird Sie die App mittels Warnton auffordern, per Knopfdruck zu bestätigen, dass alles in Ordnung ist.

Wenn Sie das nicht tun, löst die App einen Anruf an Sie aus. Reagieren Sie auch darauf nicht, werden Ihre bei der Einrichtung der App hinterlegten Notfallkontakte, beispielsweise Freunde oder Familienangehörige, nacheinander mit einer Sprachnachricht kontaktiert, die sie über eine mögliche Notsituation informiert. 

Die Idee dahinter: Sollte Ihnen etwas zustossen und Sie wären nicht mehr in der Lage, die Aufforderung der App zu quittieren, könnten Ihre Notfallkontakte bei begründetem Verdacht auf eine Notsituation Nachforschungen über Ihren Verbleib anstellen und falls nötig die Rega oder die Polizei alarmieren. 

Ganz ähnlich funktioniert die "Bewegungsüberwachung": Wenn sich Ihr Mobiltelefon während zehn Minuten nicht bewegt, werden Sie zuerst mit einer akustischen  Meldung und dann mit einem Anruf  kontaktiert. Falls Sie nicht darauf reagieren, werden nacheinander Ihre Notfallkontakte angerufen. Vergessen Sie also nicht, die Bewegungsüberwachung auszuschalten, wenn Sie eine Pause einlegen.

 

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