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Ein neues Kapitel beginnt

Die elf Rettungshelikopter Agusta Westland Da Vinci waren 16 Jahre lang für Patientinnen und Patienten in der Luft. Nun werden sie durch die neuen Maschinen des Typs H145 D3 abgelöst.

Die Rega befindet sich mitten in der grössten Flottenerneuerung ihrer Geschichte. Bereits im letzten Jahr erhielten alle Rega Mittellandbasen jeweils einen von total 21 neuen Rettungshelikoptern des Typs Airbus H145 D3. Mittlerweile haben auch die Gebirgsbasen in Locarno (TI) und Erstfeld (UR) den Wechsel vollzogen.

Dieser neue Schritt erfordert minutiöse  Planung und umfangreiche Umschulungen, denn das neue, leistungsstärkere Arbeitsgerät unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht vom  Da Vinci.

 

Mehr Sicherheit im Gelände

Bei Einsätzen im Gelände bietet der deutlich höhere Rotorstand mehr Sicherheit für Crews und anwesende Personen. Der Heckrotor des Airbus H145 D3 ist ummantelt, was ihn sicherer und zudem leiser macht.

Ein Multitalent

Für Einsätze im Hochgebirge ist der neue Rettungshelikopter H145 D3 ebenso geeignet wie für medizinisch komplexe Patiententransporte. Das fünfte Rotorblatt sorgt nicht nur für weniger Vibrationen in der Kabine, sondern ermöglicht auch eine höhere Nutzlast. Dadurch profitieren die Crews bei Einsätzen im Gebirge von mehr Leistung und grösseren Sicherheitsreserven.

Komplett neu gestaltete Kabine

Die grössere Kabine bietet maximale Flexibilität, auch für intensivmedizinische Spezialtransporte – etwa mit einer Herz-Lungen-Maschine oder einem Transportinkubator für Frühgeborene. Damit die Crew den Platz in der Kabine optimal für die medizinische Versorgung nutzen kann, wurden gemeinsam mit der Firma Aerolite Verbesserungen entwickelt, getestet und umgesetzt. So schafft ein neu angeordnetes Aufbewahrungssystem für medizinisches Material noch mehr Übersicht.

Ansichtsmodus:
AgustaWestland Da Vinci (bisheriges Modell)
Airbus H145 D3 (neue Flotte)
AgustaWestland Da VinciBisheriges Modell
AgustaWestland Da Vinci Draufsicht
Airbus H145 D3Neue Flotte
Airbus H145 D3 Draufsicht
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1Spezialausbau

Schubladen und Schränke sind so konstruiert und angeordnet, dass noch besser auf medizinisches Material zugegriffen werden kann.

2Kabinenlayout

Die Kabine lässt sich rasch für verschiedene Gegebenheiten umbauen. Der Sitz neben der Patientenliege ist drehbar.

Neues, modernes Cockpit

Auch in der Frontansicht sind die Unterschiede deutlich. Auffallend sind vor allem die grossen Cockpitscheiben, die gemeinsam mit der ergonomischen Anordnung der Instrumente für eine verbesserte Sicht von nahezu 360 Grad sorgen.

AgustaWestland Da VinciBisheriges Modell
AgustaWestland Da Vinci Frontansicht
Airbus H145 D3Neue Flotte
Airbus H145 D3 Frontansicht
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1Grosse Cockpitscheiben

Auffallend sind vor allem die grosszügig dimensionierten Front- und Seitenscheiben, die die optische Abdeckung nach vorne signifikant maximieren.

2Ergonomische Anordnung

Die optimierte Platzierung der Fluginstrumente und Avionik sorgt gemeinsam mit den Glasflächen für eine verbesserte Sicht von nahezu 360 Grad.

Zusätzliche Informationen