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Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Coronavirus: Fragen und Antworten

Wir erhalten derzeit viele Anfragen von Gönnerinnen und Gönnern zur Einsatztätigkeit der Rega im Ausland und in der Schweiz im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Hier finden Sie unsere Antworten auf Ihre häufigsten Fragen.

Ihre Fragen zur Einsatztätigkeit in der Schweiz:

Der Transport von Patienten mit ansteckenden Krankheiten gehört zu den Aufgaben der Rega und unsere Crews können solche Transporte im Rettungshelikopter durchführen. Die Rega ist darauf gut vorbereitet, die Crews entsprechend geschult.

Der Rettungshelikopter muss für einen solchen Einsatz nicht umgerüstet werden, aber die Crews müssen beim Transport von infektiösen Patienten besondere Vorsichtsmassnahmen treffen, sich entsprechend schützen sowie die Ausrüstung nach dem Einsatz desinfizieren. Zudem ist der Innenraum aller Rega-Helikopter genug gross, um solche Transporte sicher durchzuführen. Als Vorbereitung auf eine Zunahme solcher Transporte haben die Rega-Crews in den letzten Tagen spezielle Trainings absolviert.

Die Rega ist auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Dank ihren zwölf Einsatzbasen in der ganzen Schweiz kann die Einsatzzentrale der Rega bei einer Zunahme dieser Transporte in einer bestimmten Region mehrere Crews von verschiedenen Rega-Basen zu Einsätzen aufbieten. Zudem könnten zusätzliche Crews und Rettungshelikopter eingesetzt werden, sofern es die Lage erfordert. Ausserdem haben wir alle unsere Crews nochmals speziell für den Transport von infektiösen Patienten geschult.

Ihre Fragen zur weltweiten Tätigkeit der Rega:

Die Ambulanzjets der Rega sind für Patiententransporte reserviert. Nicht infizierte gesunde Personen, die in die Schweiz zurückkehren möchten, können deshalb nicht von der Rega repatriiert werden.

Betroffene Schweizerinnen und Schweizer müssen sich direkt mit ihrem Reisebüro oder ihrer Fluggesellschaft in Verbindung setzen. Mehr Informationen, wie man sich in einer solchen Situation verhalten soll, finden Sie auf der Webseite des Eidgenössischen Departements des Äusseren (EDA):
www.eda.admin.ch

Die Rega hilft, wann immer sie kann. Ob eine Repatriierung medizinisch notwendig und sinnvoll ist, entscheiden unsere erfahrenen Beratungsärztinnen und -ärzte in der Rega-Einsatzzentrale.

Bei medizinischen Problemen im Ausland erhalten Sie als Gönnerin und Gönner über die Alarmnummer +41 333 333 333 rund um die Uhr Hilfe. Unsere Einsatzleiter und Ärzte beraten und helfen beispielsweise bei der Auswahl der nächsten geeigneten Klinik im Ausland oder auch bei Sprachproblemen. Eine Rückführung durch die Rega kann grundsätzlich erst erfolgen, wenn Patientinnen oder Patienten im Ausland hospitalisiert sind.

Der Transport von Patienten mit ansteckenden Krankheiten gehört zu den Aufgaben der Rega und unsere Crews können solche Transporte sowohl im Ambulanzjet als auch im Rettungshelikopter durchführen. Eine Repatriierung bei einer nachgewiesenen Erkrankung mit dem Coronavirus ist also grundsätzlich möglich.

Grundsätzlich steht die Rega weltweit im Einsatz. Es gibt aber immer Gründe, wie beispielsweise kriegerische Auseinandersetzungen, Pandemien und andere Ereignisse, aufgrund welcher gewisse Länder aus Sicherheitsgründen nicht mehr angeflogen werden können. Die Rega-Einsatzzentrale prüft vor jedem Jet-Einsatz die verschiedenen Möglichkeiten und sucht nach der besten und sichersten Lösung für Patienten und Crew.