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Intensiver Sommerauftakt für die Rega


Medienmitteilung der Rega vom 02.07.2018

Drei Rettungshelikopter standen am Niesen nach einem Seilbahnunglück gleichzeitig im Einsatz.
Drei Rettungshelikopter standen am Niesen nach einem Seilbahnunglück gleichzeitig im Einsatz.

Das herrliche Sommerwetter sorgte bei der Rega am Wochenende für Hochbetrieb: Rund 120 Einsätze organisierte die Einsatzzentrale der Rega innert 48 Stunden – viele davon aufgrund von erkrankten oder verunfallten Wanderern, Freizeitsportlern oder in Not geratenen Berggängern. Am Samstag standen am Niesen drei Rettungshelikopter gleichzeitig im Einsatz, um nach einem Unfall mit einer Transportseilbahn mehrere verletzte Personen zu retten und rasch ins Spital zu fliegen.


Die Hilfe der Helikopter-Crews der Rega war die letzten zwei Tage in der ganzen Schweiz sehr gefragt, am häufigsten im Berner Oberland und im Bündnerland. Die 120 Einsätze umfassten das gesamte sommerliche Spektrum: Mehrheitlich rückten die Rettungshelikopter aufgrund von Unfällen oder akuten Erkrankungen in Zusammenhang mit Wandern und Hochtouren, mit Klettern, Biken oder Baden aus. Sie wurden aber auch aufgrund von Unfällen mit dem Gleitschirm, Verkehrsunfällen sowie Frühgeburten alarmiert.

 

Drei Helikopter gleichzeitig am Niesen

Am Samstagnachmittag mussten nach einem Unfall mit einer Transportseilbahn in Reichenbach im Kandertal drei Rettungshelikopter gleichzeitig aufgeboten werden, um vier Personen zu retten. Im Einsatz standen die Crews der Rega-Basis Wilderswil und Zweisimmen sowie der Air Glaciers in Lauterbrunnen. Die zum Teil schwer verletzten Personen wurden dafür an der Rettungswinde aus dem schwer zugänglichen, unwegsamen Gelände evakuiert und auf einen Zwischenlandeplatz geflogen, wo sie medizinisch versorgt und dann weiter ins nächste geeignete Spital geflogen wur-den. Für die anspruchsvolle Rettung wurde zusätzlich die Unterstützung der Rettungsspezialisten Helikopter des Schweizer Alpen-Club SAC hinzugezogen.
 

Evakuation von Berggängern

Mehrere Tourengänger mussten von den Rega-Crews im Gebirge gerettet werden, weil aus Erschöpfung kein Weiterkommen mehr möglich oder weil mit dem Schwinden des Sonnenlichts der Abstieg zu gefährlich wurde – so zum Beispiel gestern am späten Abend am Mürtschenstock in der Zentralschweiz, wo die Rega nach Sonnenuntergang zwei Berggänger evakuieren musste.
 

Auf hohes Einsatzaufkommen vorbereitet

Das hohe Aufkommen an diesem ersten Sommerwochenende kam für die Einsatzkräfte der Rega nicht überraschend: Die Rettungseinsätze der Rega widerspiegeln in der Regel immer auch die Wetterbedingungen und das Freizeitverhalten der Bevölkerung in der Schweiz. Je mehr Sonne und warme Temperaturen die Prognosen versprechen, desto mehr Menschen zieht es nach draussen und in die Berge – entsprechend gefragt ist dann die Hilfe der Rega und der Bergretter des SAC.
 
Rega-Mediendienst
Ariane Lendenmann

 

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