Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Bei Nebel kommt die Rega per Luftseilbahn

Ob Fanas im unteren Prättigau konnte die Rega am Sonntag Nachmittag einer betagten Frau Hilfe bringen, obwohl der Flug mit dem Helikopter wegen Nebel abgebrochen werden musste.

In ihrem Haus auf rund 1500 m ü.M. erlitt die Frau einen akuten Schwächeanfall mit schweren Atembeschwerden. Eine junge Frau, die auf Besuch weilte, alarmierte die Rega-Einsatzzentrale. Nur: ausser ihrer für unsere Breiten eher exotische Muttersprache konnte sie sich nur mit ein paar Brocken in gebrochenem Deutsch bemerkbar machen. Die Einsatzleitung fand mit Hilfe einer telefonisch eingeschalteten Dolmetscherin heraus, was wo zu veranlassen war.


Das Rettungsteam der Rega-Basis Untervaz kam mit seinem Heli nur bis zum Dorf Fanas, wo ein Weiterflug durch dichten Nebel verhindert wurde. Arzt und Rettungssanitäter stiegen in die Bergbahn um, fuhren zur Bergstation und erreichten die Patientin nach 15 Minuten Fussmarsch. Während der Arzt erste medizinische Massnahmen einleitete, wurde die Rettungskolonne Prättigau des SAC aufgeboten. Diese traf nach rund 45 Minuten ein und transportierte die Patientin auf einer Gebirgsbahre zur Bergbahn. Die betagte Patientin wurde anschliessend per Luftseilbahn und Ambulanzauto ins Spital Schiers gebracht. Dank perfekter Zusammenarbeit zwischen Rega, SAC und der Bergbahn Fanas konnte der Einsatz erfolgreich durchgeführt werden.