Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Fragen und Antworten

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Ich kann mein altes Smartphone nicht mehr updaten, habe aber noch eine alte Version der Rega-App installiert. Funktioniert die Alarmfunktion weiterhin?

Ja, die Alarmfunktion kann weiterhin benutzt werden.

Ich bin oft und gerne in den Bergen unterwegs und bewege mich auf meinen Touren nicht selten im alpinen Grenzgebiet. Wie muss ich da bei einem Notfall vorgehen? Kann ich die Rega auch aus dem grenznahen Ausland alarmieren? Ist dies auch mit der Rega-App und der Funktion «Ich brauche Hilfe im Ausland» möglich?

Grundsätzlich versorgt die Rega im Ausland keine Patienten direkt auf der Unfallstelle. Dafür sind die entsprechenden landeseigenen Rettungsorganisationen verantwortlich. Es gibt zwar Fälle, in denen die Rega im grenznahen Ausland im Einsatz steht – dann ist der Rega-Rettungshelikopter jedoch explizit von den zuständigen lokalen Einsatzkräften angefordert worden.

Sollten Sie sich im Notfall nicht sicher sein, ob Sie sich noch in der Schweiz oder bereits im Ausland befinden, empfehlen wir Ihnen grundsätzlich zuerst die Rega-Notrufnummer 1414 zu wählen oder via die Rega-App «Ich benötige Hilfe in der Schweiz» zu alarmieren.

Dies empfiehlt sich besonders dann, wenn schwierige Wegverhältnisse vorliegen, wenn die Anfahrtsstrecke für dringende Hilfe durch die bodengebundenen Rettungsmittel zu lang ist oder wenn Sie den Einsatz eines Rettungshelikopters aufgrund der Schwere der Verletzung oder Erkrankung als nötig erachten.

Wenn Sie hingegen sicher sind, dass Sie sich im Ausland befinden, empfehlen wir, über die europäische Notrufnummer 112 zu alarmieren oder die 911 zu wählen beziehungsweise sich je nach Land vorgängig, beispielsweise im Reiseführer, über die lokale Notrufnummer zu informieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Rettung bei Notsituationen ausserhalb der Schweiz so schneller anlaufen kann. Insbesondere dann, wenn die zuständigen regionalen Rettungskräfte von Ihnen detaillierte Auskunft zum Unfallort und zur lokalen Wettersituation benötigen. Falls die Rega aufgeboten werden muss, wird diese Notrufzentrale den Alarm umgehend an uns weiterleiten.

Die Funktion «Ich benötige Hilfe im Ausland» der Rega-App ist grundsätzlich nicht für die Alarmierung bei einem akuten Notfall im Ausland gedacht. Sie kommt vielmehr dann zum Zug, wenn die Rega bei medizinischen Problemen im Ausland eine Rückführung in die Schweiz organisieren soll. In einem solchen Fall sind die Patienten in der Regel bereits hospitalisiert und unsere Abklärungsärzte können sich mit Hilfe der durch die App übermittelten Daten mit den Ärzten vor Ort austauschen und eine adäquate Repatriierung in die Wege leiten.

Ich bin gehörlos und kann deshalb nicht telefonieren. Wie kann ich in einem Notfall Verbindung mit der Rega aufnehmen?

Grundsätzlich möchten unsere Einsatzleiter mit den alarmierenden Personen sprechen. Gehörlosen Personen können wir jedoch Folgendes empfehlen.

Laden Sie sich die Rega-App auf Ihr iPhone oder Android-Telefon herunter. Mehr zur Rega-App finden Sie hier.

Tragen Sie in der Rega-App unter «Profil» im Feld «Nachnamen» Ihren Namen sowie die Klammerbemerkung (Gehörlos, via SMS) ein. Wichtig: Schreiben Sie die Information (Gehörlos, via SMS) nur in das Feld «Nachnamen» - dieses Feld wird immer an die Rega-Einsatzzentrale übermittelt.

Achten Sie zudem darauf, dass Ihre eigene Handynummer im Feld «Telefonnummer dieses Gerätes» richtig eingetragen ist.

In einem Notfall können Sie die Rega über die App alarmieren. Die Rega-Einsatzzentrale ist dank der übertragenen Daten über die Gehörlosigkeit informiert, und wird via SMS mit Ihnen Kontakt aufnehmen und auch die weiteren Angaben zum Notfall via SMS erfragen.

Funktioniert die Rega-App auch, wenn ich nur wenig oder gar keinen Empfang habe?

Für das erfolgreiche Absetzen eines Alarms benötigen Sie eine zumindest minimale Verbindung mit einem Mobilfunknetz. Ohne jeglichen Netzempfang kann der Alarm nicht abgesetzt und damit auch kein telefonischer Kontakt mit der Einsatzzentrale hergestellt werden.

Ist der Empfang schwach und kein Datennetz verfügbar, überträgt die Rega-App die Koordinaten via SMS. Die Rettung wird aber auch in diesem Fall erst nach Kontakt mit der Einsatzzentrale eingeleitet.

Falls in der Funktion «Aktivität überwachen» die «Quittierung» mangels Netzabdeckung nicht via App erledigt werden kann, wird der Prozess des Kontrollanrufs sowie der automatisierten Kontaktaufnahme mit den Notfallkontakten gestartet. Sofern der Kontrollanruf empfangen werden kann, wird damit die Kontaktaufnahme mit den Notfallkontakten verhindert.

Was geschieht beim Auslösen des Testalarms?

Der Testalarm ist eine einseitige Verbindungskontrolle - es wird folglich kein Anruf in der Einsatzzentrale ausgelöst. Nach dem erfolgreichen Absenden eines Testalarms erhalten Sie eine automatisierte Sprachnachricht ab Tonband. Zusätzlich schicken wir Ihnen eine Bestätigung via SMS.

Weshalb kann ich keinen Notfallkontakt mit ausländischer Mobiltelefonnummer erfassen?

In der Rega-App lassen sich nur Schweizer und Liechtensteiner Mobiltelefonnummern als Notfallkontakte erfassen. Damit die Funktionen «Bewegungsüberwachung» und «Quittierung» erfolgreich genutzt werden können, muss sichergestellt sein, dass die erfassten Notfallkontakte eine SMS sowie den automatischen Kontrollanruf empfangen können. Nur so können diese reagieren und Nachforschungen über den Zustand des App-Benutzers anstellen. Wir können nicht garantieren, dass dieser Prozess bei einer Ausweitung auf internationale Handynummern einwandfrei funktioniert.

Was geschieht, wenn keiner meiner hinterlegten Notfallkontakte auf die Nachricht reagiert?

Wenn keiner der hinterlegten Notfallkontakte reagiert, wird automatisch die Rega-Einsatzzentrale informiert.

Was sollen Notfallkontakte unternehmen, wenn sie kontaktiert werden?

Sobald ein Gönner oder eine Gönnerin einen oder mehrere Notfallkontakte in der Rega-App hinterlegt, werden diese automatisch per SMS darüber informiert. Im Fall einer Kontaktaufnahme durch die Rega erhält der Notfallkontakt einen Anruf mit einer automatischen Ansage und wird aufgefordert, näheres über den Zustand des App-Benutzers herauszufinden. Sofern ihm dies nicht gelingt und ein begründeter Verdacht auf eine Notsituation besteht, kann er unter der Alarmnummer 1414 die Rega alarmieren.

Was geschieht, wenn ich wegen lückenhafter Netzabdeckung die regelmässige Überwachung (Funktion «Quittierung») nicht rechtzeitig quittieren kann?

Falls die Quittierung mangels Netzabdeckung nicht via App erledigt werden kann, wird der Prozess des Kontrollanrufs sowie der automatisierten Kontaktaufnahme mit den Notfallkontakten gestartet. Sofern der Kontrollanruf empfangen werden kann, wird damit die Kontaktaufnahme mit den Notfallkontakten verhindert.

Was geschieht, wenn ich versehentlich die Bewegungsüberwachung (Funktion «Bewegung») nicht ausschalte und das Handy 10 Minuten an Ort und Stelle liegt?

Wenn die Bewegungsüberwachung nach einer Tour bzw. Aktivität nicht ausgeschaltet wird, erfolgt zuerst ein automatischer Kontrollanruf auf Ihr Smartphone. Wenn das Gespräch nicht angenommen wird, werden die vordefinierten Notfallkontakte der Reihe nach kontaktiert.

Wie lange bleiben meine Positionsdaten sichtbar, nachdem ich die Funktion «Position mit Kontakten teilen» deaktiviert habe?

Die Positionsdaten werden sofort gelöscht, wenn die Funktion «Position mit Kontakten teilen» deaktiviert wird.

Wer kann meine Position sehen und verfolgen, wenn ich diese über die Rega-App teile?

Es können nur diejenigen Personen Ihre Position verfolgen, die den aus der Rega-App versendeten Link kennen.

Wie lange bleiben meine Positionsdaten gespeichert?

Die Rega speichert Ihre Daten grundsätzlich längstens für 60 Tage. Sollte es zu einem Einsatz kommen, so werden die damit verbundenen Daten zusammen mit den Einsatzdaten aufbewahrt, es gelten dabei die Bestimmungen der Allgemeinen Datenschutzerklärung der Rega.

In welchem Zeitabstand wird bei der Funktion «Position mit der Rega teilen» mein Standort an die Rega übermittelt?

Ein Algorithmus bestimmt den Zeitabstand zwischen den Positionsübermittlungen – abhängig von den Faktoren zurückgelegte Distanz und dafür benötigte Zeit.

Was ist der Unterschied zwischen «Position mit Rega teilen» und «Position mit Kontakten teilen»?

Die Funktion «Position mit Rega teilen» übermittelt der Rega periodisch Ihre aktuelle Position. Diese Positionsinformationen werden von der Rega nur im Notfall eingesehen. Die Funktion kann permanent aktiviert werden. Die Rega empfiehlt, diese Funktion vor einer Aktivität im Gelände immer zu aktivieren.

Die Funktion «Position mit Kontakten teilen» ermöglicht es ausgewählten Kontakten Ihre Position im Webbrowser zu verfolgen. Die Funktion bleibt nur für eine gewisse Zeitspanne aktiviert oder kann vom App-Benutzer manuell beendet werden.

Warum sind die neuen Funktionen zum Teil den Gönnern vorbehalten?

Die Rega ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich zu über 60 Prozent aus freiwilligen Zuwendungen ihrer Gönnerinnen und Gönner finanziert. Mit den Zusatzfunktionen wie «Position mit Kontakten teilen» sowie «Aktivität überwachen» will sich die Rega bei ihren Gönnerinnen und Gönnern für die Unterstützung bedanken.

Die Grundfunktionen der App, namentlich Alarmierung und Test, sowie die neu hinzugefügte Funktion «Position mit Rega teilen» sind für alle App-Benutzer verfügbar.

Ich bin Rega-Gönner. Wie schalte ich die Zusatzfunktionen frei?

1. Laden Sie die Rega-App für iPhones oder Android-Geräte herunter oder aktualisieren Sie Ihre Rega-App auf die neue Version 2.0.

2. Starten Sie die Rega-App auf Ihrem Smartphone.

3. Wählen Sie «Jetzt konfigurieren» und folgen Sie den Anweisungen.

4. Zusatzfunktionen für Gönner freischalten: In der App am unteren Bildschirmrand Menüpunkt «Gönner» wählen.

5. «Login für Gönner» wählen und persönliche Gönnernummer (7- oder 8-stellige Zahl) und Postleitzahl Ihres Wohnortes eingeben.

Worauf ist bei Smartphones mit Dual-SIM-Funktion zu achten?

Die verschiedenen Dual-SIM-Funktionen können infolge technischer Gründe durch die Rega-App nicht unterstützt werden. Bitte stellen Sie im Rahmen der Nutzung der Rega-App sicher, dass sich Ihre SIM-Karte im Slot 1 des Geräts befindet.

Warum läuft die Rega-App auf älteren Betriebssystemen nicht?

Die App basiert zu grossen Teilen auf neuen Technologien, die von älteren Betriebssystemen nicht mehr unterstützt werden. Die Betriebssystemunterstützung von älteren Geräten wird durch die Hersteller vorgegeben.

Um zu gewährleisten, dass die App jederzeit einwandfrei funktioniert und ihren Zweck erfüllen kann, sind wir aus technischen Gründen gezwungen, sie auf die aktuellen Geräte und Betriebssysteme auszurichten. Für die Installation unserer App auf Android wird aktuell Android 6.0 oder höher benötigt. Die Funktionalität bei Apple-Geräten ist abhängig vom Modell (alle kompatiblen Apple-Geräte finden Sie unter diesem Link) sowie vom Betriebssystem – mindestens iOS 10.3.

Ich möchte die Rega-App in einer anderen Sprache verwenden. Wie gehe ich vor?

Die Sprache der Rega-App ist abhängig von der auf Ihrem Gerät eingestellten Sprache. Wir unterstützen die Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Bei nicht unterstützten Sprachen wird automatisch Englisch verwendet.

Wenn Sie also die Sprache Ihres Gerätes auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch einstellen, werden Sie die Rega-App in der entsprechenden Sprache benutzen können.

Die Sprache ändern Sie in ihrem Smartphone unter «Einstellungen».

Wieso kann ich auf meinem Tablet nicht sämtliche Funktionalitäten der Rega-App nutzen?

Bei der Alarmierung über die Rega-App wird eine telefonische Verbindung mit der Einsatzzentrale hergestellt. Dies geschieht über das Mobilfunknetz. Die meisten Tablets ermöglichen keine Telefonie über das Mobilfunknetz. Folglich ist die Alarmierungsfunktion für diese Geräte nicht freigeschaltet.

Muss ich unter «Profil» alle meine persönlichen Daten eingeben, damit die Rega-App funktioniert?

Die von Ihnen eingegebenen Daten sind für unsere Einsatzzentrale sehr hilfreich – für den Gebrauch der Alarmierungsfunktion aber nicht zwingend. Wir empfehlen Ihnen jedoch, zumindest ihre Mobiltelefonnummer einzutragen.

Die Zusatzfunktionen «Position mit Kontakten teilen» und «Überwachung verwalten» sind Rega-Gönnern vorbehalten. Um sie nutzen zu können, müssen Sie in der App unter «Gönner» Ihre Gönnernummer und Postleitzahl angeben sowie Ihre Telefonnummer verifizieren.

Ich kann die Rega-App in meinem Store unter dem Stichwort «Rega» nicht finden. Woran liegt das?

Möglicherweise ist Ihr Mobiltelefon mit einem ausländischen Store verknüpft, beispielsweise, weil Sie bei der Anmeldung im Store eine Adresse im Ausland angegeben haben. Die Rega-App ist in ausländischen Stores nicht auffindbar, weil sie für die Anwendung in den Schweizer Mobiltelefonnetzen entwickelt und getestet wurde und nicht sämtliche Roaming-Möglichkeiten abdecken kann.

Um die Anwendung für Ihr Handy trotzdem herunterladen zu können, müssen Sie ein separates Konto im Schweizer Store eröffnen. Dazu benötigen Sie eine Schweizer Anschrift (es reicht auch eine Hotel- oder Ferienwohnungsadresse) und ein Schweizer Zahlungsmittel (z.B. Schweizer Kreditkarte oder eine in der Schweiz gekaufte Gutscheinkarte).

Seien Sie sich aber bewusst, dass die Rega für Mobiltelefone von ausländischen Providern keine Tests durchgeführt hat und nutzen Sie die Testalarm-Funktion, um die App zu testen.

Warum muss ich meine Telefonnummer verifizieren?

Damit stellen wir sicher, dass die eingetragene Telefonnummer auch wirklich mit dem Smartphone übereinstimmt, auf dem die verschiedenen Funktionen aktiviert wurden. Im Fall einer Notsituation ist die korrekte Telefonnummer entscheidend für eine möglichst effiziente Rettung.

Warum muss ich die «Feinortung» auf meinem iPhone separat aktivieren, wenn ich die Zusatzfunktionen verwenden möchte?

Damit die Zusatzfunktionen, wie beispielsweise «Position teilen», auch im Hintergrund Daten an die Einsatzzentrale übermitteln können, benötigt die App diese zusätzliche Ortungsdienst-Berechtigung.

Für welche Betriebssysteme ist die Rega-App erhältlich?

Die Rega-App ist für iOS und Android erhältlich und kann in den entsprechenden App Stores kostenlos heruntergeladen werden. Um zu gewährleisten, dass die App jederzeit einwandfrei funktioniert und ihren Zweck erfüllen kann, sind wir aus technischen Gründen gezwungen, sie auf die aktuellen Geräte und Betriebssysteme auszurichten. Dadurch werden vereinzelte ältere Betriebssysteme und Geräte nicht mehr unterstützt. Für die Installation unserer App auf Android wird aktuell Android 6.0 oder höher benötigt. Die Funktionalität bei Apple-Geräten ist abhängig vom Modell (alle kompatiblen Apple-Geräte finden Sie unter diesem Link) sowie vom Betriebssystem – mindestens iOS 10.3.

Sollte die Rega-App für Ihr mobiles Gerät nicht verfügbar sein, hat die Rega-Einsatzzentrale im Notfall ein weiteres Hilfsmittel zur präzisen Alarmierung zur Hand. Um die Position eines Smartphone-Besitzers genau festzustellen, kann diesem eine SMS mit einem Link zugestellt werden. Öffnet der Empfänger diesen, kann er über eine mobile Website seine Koordinaten an die Rega-Einsatzzentrale übermitteln.

Voraussetzung für dieses Vorgehen sind ein datenfähiges Smartphone mit GPS-Empfänger und Netzabdeckung. Zudem muss die Ortungsfunktion im Gerät eingeschaltet sein ebenso wie der Ortungsdienst für Internet Explorer. Bei Smartphones mit ausländischer SIM-Karte muss das Daten-Roaming aktiviert werden.

Was ist die Besonderheit der Rega-App gegenüber herkömmlichen GPS-Geräten?

Bei einer Alarmierung über die Rega-App werden die Koordinaten des Standorts der alarmierenden Person direkt an die Einsatzzentrale der Rega gesendet. Der Einsatzleiter/die Einsatzleiterin sieht den Standort direkt in der Landkarte auf dem Bildschirm eingeblendet und kann die nötigen Rettungsmittel so noch effizienter aufbieten. Die automatische Übertragung der Daten verhindert zudem Fehler, die bei einer mündlichen Durchgabe der Koordinaten in Stresssituationen entstehen können.

Des Weiteren überträgt die Rega-App auch Angaben zum Akkustand des Mobilgerätes. Eine Information, die unter Umständen wichtig werden kann für die weitere Kommunikation zwischen der Einsatzleitung und dem Alarmierenden. Auch persönliche Informationen zum Alarmierenden, wie beispielsweise Sprache, Name und Alter werden bei einer Alarmierung an die Einsatzzentrale übermittelt, sofern diese vorgängig in der App hinterlegt wurden.

Können durch die Verwendung der Rega-App Kosten entstehen?

Für gewisse Funktionen (z.B. Anzeigen der Karte, Laden von weiterführenden Informationen oder Alarmierung) benötigt die Rega-App - wie viele andere Apps auch - eine mobile Datenverbindung. Je nach Vertrag bei Ihrem Mobilfunkanbieter können für Sie dadurch Kosten anfallen.

Beim Ausüben eines Testalarms wird eine Telefonverbindung an eine Schweizer Festnetznummer aufgebaut, unter welcher eine Sprachnachricht abgespielt wird, die einen erfolgreichen Test bestätigt. Dieser Anruf dauert ca. 10-12 Sekunden. Ob und wie hohe Kosten dadurch für Sie entstehen, hängt von Ihrem Mobilfunkvertrag ab und ob Sie sich in der Schweiz oder im Ausland befinden.

Welche Grundfunktionen bietet die Rega-App?
  • Alarmierung der Rega im Notfall mit automatischer Übermittlung des Standortes an die Rega-Einsatzzentrale – aus der Schweiz und aus dem Ausland
  • Testalarmierung, um die Alarmfunktionen zu testen und den Ablauf zu üben
  • Detailliertes Kartenmaterial von Swisstopo mit Positionsanzeige in allen gängigen Koordinatensystemen
  • Diverse Informationen über Alarmierung, Erste Hilfe sowie Lufttransporte für die Berglandwirtschaft
Welche Zusatzfunktionen bietet die Rega-App (ab Januar 2019)?
  • Einrichten: Beim ersten Aufstarten der Rega-App nach der Installation wird der App-Benutzer angeleitet, seine Daten einzugeben und die App in wenigen Schritten zu konfigurieren, damit sie im Notfall optimal funktioniert. Eine Alarmierung über die App ist auch ohne die Konfiguration möglich.
  • Position mit Rega teilen: Diese Funktion (sofern durch den App-Benutzer aktiviert) sendet in regelmässigen Abständen den Standort des Smartphones an die Rega-Einsatzzentrale für eine möglichst effiziente Rettung im Notfall. Im Fall eines Sucheinsatzes können die Einsatzleiter/innen der Rega auf die Datenbank zugreifen und die letzte bekannte Position des Smartphones ermitteln. Die Positionsdaten werden ausschliesslich bei einem Sucheinsatz verwendet.
  • Position mit Kontakten teilen: Mit dieser Funktion können App-Benutzer ihre Position – zum Beispiel auf einer Wanderung – mit Verwandten und Freunden teilen. Die ausgewählten Personen erhalten einen Link, über den sie Zugriff auf eine Landkarte mit den Positionsangaben erhalten. Sobald der App-Benutzer die Funktion deaktiviert, werden die Daten automatisch wieder gelöscht. Diese Zusatzfunktion ist Rega-Gönnern und -Gönnerinnen vorbehalten.
  • Aktivität überwachen: Die Rega-App ermöglicht neu, dass App-Benutzer ihre Aktivitäten überwachen können, zum Beispiel, wenn sie allein unterwegs sind. Nutzer können bis zu drei Notfallkontakte hinterlegen, die mit einem automatischen Anruf informiert werden, falls der App-Nutzer nicht mehr in der Lage ist, die automatische Abfrage auf seinem Smartphone zu quittieren oder er sich für längere Zeit nicht bewegt. Dafür müssen die Überwachungs-Funktionen durch den Nutzer aktiviert werden. Diese Zusatzfunktionen sind Rega-Gönnern und -Gönnerinnen vorbehalten.
  • Zusätzliches Kartenmaterial von Swisstopo (Sommer-, Winter- und 3D-Karte), was die Planung einer Wanderung oder Tour erleichtert.



Zum Erklärvideo zur Rega-App

Die Ortung der Rega-App funktioniert nicht oder nur ungenau. Woran kann dies liegen?

Die Ortungsfunktion Ihres Telefons muss über die Geräteeinstellungen erst einmal aktiviert werden. Damit die Funktion im Notfall zuverlässig funktioniert, ist es ratsam, sie regelmässig zu benutzen. Befinden Sie sich beispielsweise in einem Gebäude oder einer Höhle, kann das GPS-Signal Ihres Mobilgerätes nicht empfangen werden. Ändern Sie wenn möglich Ihren Standort und setzen Sie den Alarm unter freiem Himmel ab.

Eignet sich die Rega-App zur Absicherung bei betrieblicher Alleinarbeit?

Nein, die Rega-App wurde nicht nach den gesetzlichen Vorgaben entwickelt, die an ein Notrufsystem für Alleinarbeit gestellt werden. Für die Absicherung betrieblicher Alleinarbeit, welche den gesetzlichen Auflagen seitens EKAS (Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit) oder Suva (Schweizerische Unfallversicherung) entsprechen soll, gibt es spezialisierte Lösungen wie Safety-Apps oder Hardware-basierte Lösungen.

Ich habe eine Frage zur Rega-App, die in den «Häufigen Fragen» nicht beantwortet werden konnte. Wie kann ich weiter vorgehen?

Am besten kontaktieren Sie uns via unser Kontaktformular. Wir gehen Ihrem Anliegen dann gerne nach.

Ich würde gerne ein Praktikum bei der Rega machen. Ist dies möglich?

Trotz grosser Nachfrage ist es der Rega leider nicht möglich, Praktika (Wahlpraktika, Berufspraktika usw.) anzubieten. Dies gilt auch für unentgeltliche Arbeitseinsätze oder Freiwilligenarbeit. Die Rega verzichtet aus verschiedenen Gründen darauf, Praktika anzubieten. Erhöhtes Risiko und ein unverhältnismässig grosser Instruktionsaufwand für die Tätigkeit in Luftfahrzeugen sind unter anderem die Gründe für die restriktive Haltung in dieser Frage. Hinzu kommt das beschränkte Platzangebot.

Wie werde ich Rettungssanitäter bei der Rega?

Die Rega bildet selbst keine Rettungssanitäter aus. Alle weiteren Informationen sowie das Anforderungsprofil finden Sie hier.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um bei der Rega arbeiten zu können?

Die Anforderungsprofile sowie gegebenenfalls Stellenangebote der möglichen Berufe finden Sie hier.

Wie werde ich Rega-Helikopterpilot?

Die Rega bildet selbst keine Helikopterpiloten aus. Alle weiteren Informationen sowie das Anforderungsprofil finden Sie hier.

Wann besteht ein erhöhtes Risiko, an einer Reisethrombose zu erkranken?

Durch beengtes Sitzen mit mangelnder Beinfreiheit wird der Blutrückfluss aus den Beinen in Richtung Herz behindert. Dies tritt zum Beispiel auf Flügen aber auch auf Car- und Bahnreisen, sowie auf Motorradfahrten auf. Durch den langsameren Blutfluss wird die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) begünstigt. Im schlimmsten Fall können sich Teile der Gerinnsel loslösen und Lungengefässe verstopfen, es kommt zur Lungenembolie. Speziell bei langen Flügen kommt der relative Flüssigkeitsmangel erschwerend dazu.

Die Reisethrombose ist insgesamt selten. Es werden drei Risikogruppen unterschieden:

1.) Geringes Risiko:
Alle Reisenden, welche eine mehrstündige (>5 Stunden) Reise in sitzender Position unternehmen und keine weiteren Risikofaktoren für eine Venenthrombose aufweisen.

2.) Mittleres Risiko
Schwangere sowie Frauen bis 4 Wochen nach einer Geburt oder mindestens zwei der folgenden Symptome:

  • Alter über 60 Jahre
  • ausgeprägte Krampfadern
  • schwere Herzerkrankung
  • venöse Thrombosen oder Gerinnungsstörungen in der Familie
  • Einnahme von Antibabypille oder Hormonersatz
  • Übergewicht mit BMI>30
  • Flüssigkeitsmangel



3.) Hohes Risiko

  • Alter über 70 Jahre
  • Zustand nach Thrombose oder Embolie
  • Krebserkrankung
  • Andere schwere Erkrankung
  • Fixiertes Bein (Gips, Schiene, Lähmung)
  • Zustand nach grösseren chirurgischen Eingriffen



Tipps (für alle):

  • Genügend Bewegung (Aufstehen, herumgehen, Füsse bewegen)
  • Genügend trinken (auf Alkohol und Kaffee verzichten)
  • Keine Schlaf- und Beruhigungsmittel einnehmen



Für mittleres Risiko zusätzlich:

  • Kompressionsstrümpfe Klasse I-II, evtl. höher
  • In gewissen Fällen: Spritze mit Blutverdünnung (durch den Hausarzt verschreiben lassen)



Für hohes Risiko zusätzlich:

  • Spritze mit Blutverdünnung (durch den Hausarzt verschreiben lassen)



Auf www.netdoktor.de können Sie Ihr Thrombose-Risiko auf Flugreisen selber testen!

Wie schütze ich meine Haut vor der Sonne?

Ob im Sommer in der Schweiz oder im Winter unter tropischer Sonne: Wir sollten unsere Haut vor übermässiger Sonneneinstrahlung schützen. Ein Sonnenbrand ist alles andere als harmlos, denn: Ihre Haut vergisst nichts!

Ein Teil der Sonnenstrahlung besteht aus ultravioletten (UV)-Strahlen, welche die Haut zur Bildung von Pigmentfarbstoff (Melanin) anregen und welche die von vielen gewünschte Bräunung hervorrufen. UV-Strahlung hat leider auch schädliche Effekte auf die Haut und so kann es zur Entstehung von Hautkrebs kommen. Insbesondere das Melanom, der schwarze Hautkrebs, ist gefürchtet, denn er breitet sich rasch im Körper aus und führt häufig zum Tode.

Der Sonnenbrand ist Ausdruck einer akuten Entzündung der Haut, verursacht durch UV-Strahlen. Sobald eine Rötung der Haut auftritt, ist die maximal aufnehmbare UV-Dosis bereits überschritten. Einzelne Hautzellen sind dann bereits geschädigt. Je häufiger im Leben ein Sonnenbrand auftritt, desto grösser ist das Risiko für die Entstehung von Hautkrebs. Am besten ist es also, es gar nicht erst zu einem Sonnenbrand kommen zu lassen!

Menschen mit heller Haut sind in der Regel besonders gefährdet. Das gilt auch für Kinder, da ihre Haut noch nicht ausgereift ist, um ausreichend Pigment für den natürlichen UV-Schutz zu bilden. Kinder benötigen daher immer einen hochwirksamen Sonnenschutz.

Schatten ist der beste Sonnenschutz. Vor allem in den Mittagsstunden zwischen 11 und 15 Uhr sollte direkte Sonnenstrahlung vermieden werden. Wer die Mittagszeit nicht drinnen verbringen kann oder möchte, sollte sich im Schatten von Bäumen oder Sonnenschirmen aufhalten. Auch Kleidung bietet einen wirksamen Sonnenschutz und sollte möglichst viel Haut bedecken. Kopf, Gesicht und Nacken werden am besten mit einem Sonnenhut geschützt. Empfohlen sind Textilien, die mit einem UV-Filter behandelt worden sind. Zu einem guten Schutz zählt zudem eine Sonnenbrille mit UV-Filter, da helles Sonnenlicht und UV-Strahlung auch auf das Auge eine schädliche Wirkung haben.

Die unbedeckte Haut wird am besten mit einem guten Sonnenschutzmittel geschützt. Dieses sollte reichlich auf die gesamte sonnenexponierte Haut aufgetragen werden und zwar bevor man sich in die Sonne begibt! Beim Kauf der Sonnencreme ist auf den Lichtschutzfaktor zu achten: Produkte mit mindestens mittlerem (LSF 15-25) oder besser hohem Schutzfaktor (LSF 30 oder mehr) sind zu bevorzugen. Badeurlauber verwenden am besten wasserfeste Produkte und cremen sich nach dem Bad erneut ein. Wanderer, Skifahrer und Tropentouristen behandeln zumindest Gesicht, Nacken und gegebenenfalls Arme und Beine. Es ist selbstverständlich, dass ein gutes Sonnenschutzmittel ins Reisegepäck gehört; dies gilt besonders für Tropentouristen, da hochwertige Sonnenschutzmittel nicht in allen Ländern erhältlich sind. Abgelaufene Produkte (zum Beispiel aus dem Vorjahr) sollten nicht mehr verwendet werden, da ihre Schutzwirkung nicht mehr gegeben ist.

Weitere Informationen:

Krebsliga

Was gilt es in fernen Ländern beim Konsum von Trinkwasser und Lebensmitteln zu beachten?

In vielen Gegenden der Welt ist sauberes Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit. Dabei ist die Verfügbarkeit von unbelastetem, sauberem Wasser eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Gesundheit. Wasser kann durch Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Parasiten), aber auch durch Chemikalien wie Schwermetalle oder Insektenschutzmittel belastet sein. Keimbelastungen rühren vor allem von Stuhl-bedingten Verunreinigungen her. Etwa 80% aller Erkrankungen in den Tropen sind wasserbedingt!

Hygienetipps bezüglich Trinkwasser und Umgang mit Lebensmitteln: - Oberster Grundsatz: 'Peel it, boil it, cook it, or forget it!' (Essen Sie nur, was gekocht ist oder was Sie schälen können).

  • Erkundigen Sie sich, ob das Leitungswasser Trinkwasserqualität hat.
  • Bei ungenügender Qualität des Leitungswassers oder unsicheren Informationen kann das Wasser mit folgenden Methoden trinkbar gemacht werden:
  • Wasser abkochen (mind. 5-10 Minuten). Achtung: in grossen Höhen (Anden, Himalaya) ist diese Methode meist nicht ausreichend
  • Wasser mit Filtersystemen reinigen (z.B. Katadyn®) - ist jedoch
    aufwändig
  • Wasser chemisch entkeimen mit Jod-, Silber- oder Chlortabletten (z.B. Micropur®, Aqua Clean®)
  • Verzichten Sie konsequent auf Eiswürfel. Diese werden meist aus ungereinigtem Wasser hergestellt.
  • Trinkwasser aus ungeöffneten Orginalflaschen kann bedenkenlos konsumiert werden.
  • Putzen sie auch die Zähne nur mit keimfreien Wasser! Schon ein kleiner Schluck verunreinigtes Wasser kann zu Reisedurchfall führen. Dies gilt entsprechend auch für die Einnahme von Tabletten während der Reise.
  • Baden sie nicht in tropischen Gewässern wie Flüssen, Teichen oder Seen.
  • Frisch gebrühter, heisser Tee oder Kaffee kann bedenkenlos konsumiert werden.
Wie kann ich einer Malaria-Erkrankung vorbeugen?

Die Malaria tötet jährlich ca. eine Million Menschen! Sie ist definitiv eine sehr ernst zu nehmende Krankheit, die durch eine bestimmte Mückenart übertragen wird. Die Symptome sind sehr unspezifisch und nicht charakteristisch. Eine verpasste Malaria kann im schlimmsten Fall bei einem Befall des Hirns innert weniger Stunden zum Tod führen.

Aus diesem Grund ist eine konsequente Vorbeugung ausserordentlich wichtig.
Die Prophylaxe beruht auf drei Pfeilern:

1.) Die sogenannte Expositionsprophylaxe - Wo kein Stich, da keine Malaria!
Schützen Sie sich bei Reisen in Gegenden mit bekannter Malaria vor den Stichen der Mücken. Diese sind v.a. in den Abend- und Nachstunden aktiv. Tragen sie helle Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen. Benützen Sie Spezialsprays, die die Mücken fernhalten (sogenannte Repellents) und schlafen Sie wenn immer möglich unter einem Moskitonetz.

2.) Die Notfallselbsttherapie (Therapiereserve)
In gewissen Fällen wird Ihnen Ihr beratender Arzt eine sogenannte Notfallselbsttherapie verschreiben. Hier handelt es sich um eine Malariatherapie, die nach Einsetzen von Symptomen angefangen wird, wenn nicht innert nützlicher Frist (innert 6-12 Stunden) eine geeignete medizinische Versorgung durch einen Arzt erfolgen kann. Suchen Sie anschliessend unbedingt so schnell wie möglich einen Arzt auf. Die Therapie ist genau nach Vorschrift einzunehmen und auf jeden Fall über die ganze vorgeschriebene Dauer einzunehmen.

3. Die medikamentöse Vorbeugung (Prophylaxe)
Bei der medikamentösen Prophylaxe werden Anti-Malaria-Medikamente bereits vor, während und einige Zeit nach der Reise regelmässig eingenommen. Dieses Regime wird in gewissen Gegenden wie zum Beispiel Afrika empfohlen.

Nehmen Sie die Anti-Malaria-Medikamente unbedingt aus der Schweiz mit und vermeiden Sie den Kauf in den bereisten Ländern, da dort leider sehr oft unwirksame gefälschte Medikamente im Umlauf sind!

Eine Übersicht über das Malariarisiko je nach Destination finden Sie unter anderem auf www.safetravel.ch.

Eine Liste der Fachärzte für Tropen- und Reisemedizin finden Sie unter
www.doktor.ch.

Folgende Zentren bieten ebenfalls Beratungen und Impfungen an (Auswahl):

Zentrum für Reisemedizin der Universität Zürich

Schweizerisches Tropeninstitut Basel

Centre de Vaccination et Médecine des Voyages, Lausanne (CVMV)

Ich plane einer grössere Auslandreise. Muss ich mich impfen lassen?

Bei vielen Reisedestinationen machen Impfungen Sinn, bei gewissen Ländern sind diese sogar vorgeschrieben. Lassen Sie sich durch Ihren Hausarzt, bei Fachärzten für Tropenmedizin oder bei Beratungsstellen informieren. Impfungen gehören zu den wichtigsten Vorbeugemassnahmen vor einer Reise. Alle fliegenden Rega Mitarbeiter sind deswegen geimpft!

Tatsächlich können schon kleine Verletzungen im südlichen Ausland schneller zu grossen Komplikationen führen. Eine der am meisten gefürchteten ist der Starrkrampf oder Tetanus. Diese oft tödliche Erkrankung kann durch eine Impfung vor der Reise vermieden und die Schwierigkeit, einen geeigneten Impfschutz im Ausland nachzuholen, umgangen werden.

Ebenfalls vor allem in südlichen Ländern ist die sogenannte Hepatitis A
verbreiteter als bei uns. Sie wird zum Beispiel durch nicht hygienisch zubereitete Speisen und Getränke übertragen. Auch diese Erkrankung kann durch eine rechtzeitige Impfung vor der Reise umgangen werden.

Eine Übersicht über die für Reisende empfohlenen Impfungen je nach Destination finden Sie unter anderem auf www.safetravel.ch.

Eine Liste der Fachärzte für Tropen- und Reisemedizin finden Sie unter
www.doktor.ch.

Folgende Zentren bieten ebenfalls Beratungen und Impfungen an (Auswahl):

Zentrum für Reisemedizin der Universität Zürich

Schweizerisches Tropeninstitut Basel

Centre de Vaccination et Médecine des Voyages, Lausanne (CVMV)

Ersetzt die Rega-Gönnerschaft eine Reiseversicherung?

Nicht immer übernehmen die Versicherungen alle anfallenden Transport- oder Rettungskosten, beispielsweise weil es das Krankenversicherungsgesetz nicht vorsieht, die versicherten Leistungen ungenügend sind oder der Vorfall nicht als Unfall gilt. In diesen Fällen entstehen dem Patienten oder je nachdem den Angehörigen Kosten, die je nach Einsatz einige tausend und im Einzelfall mehrere zehntausend Franken betragen können. Mit einer Rega-Gönnerschaft können solche Fälle vermieden werden: Sollten Sie als Gönner je auf die Hilfe der Rega angewiesen sein, so können Ihnen als Dank für Ihre Unterstützung die Einsatzkosten der Rega erlassen werden, wenn Ihre Versicherung oder andere Dritte nicht leistungspflichtig sind und für die Kosten des Einsatzes nicht oder nur teilweise aufkommen müssen.

Aus diesem Grund empfiehlt die Rega eine gute Reiseversicherung und die Rega-Gönnerschaft. Und übrigens: Selbst wenn alle Kosten von Ihrer Versicherung übernommen werden, so bleibt Ihnen dennoch das gute Gefühl, dass die Rega dank Ihrem Beitrag solche Repatriierungen überhaupt erst organisieren und durchführen kann. Als nicht durch den Staat finanzierte Organisation gilt: ohne Gönner keine Rega.

Was soll ich bei einem Notfall im Ausland tun?


Bei medizinischen Problemen im Ausland erreichen Sie die Rega-Einsatzzentrale rund um die Uhr über unsere internationale Alarmnummer +41 333 333 333 oder per E-Mail ops@­rega.ch.

Bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung im Ausland alarmieren Sie bitte zuerst die örtlichen Rettungsdienste, den lokalen Arzt oder ein Spital. Erst danach die Einsatzzentrale der Rega. Denn eine Rückführung durch die Rega kann erst erfolgen, wenn Sie bereits hospitalisiert sind. Nach einer Alarmierung nehmen unsere Beratungsärzte in der Regel Kontakt mit dem behandelnden Arzt vor Ort auf und entscheiden nach medizinischen, sozialen und operationellen Gesichtspunkten über Notwendigkeit, Zeitpunkt, Art etc. eines allfälligen Transportes zurück in die Schweiz.

Sieht der Rega-Beratungsarzt den Rücktransport als indiziert an, übernimmt der Einsatzleiter die Organisation der Repatriierung – sei es mit einem unserer Ambulanzjets oder einem Linienflugzeug. Die Rega kann ihren Gönnern die Kosten für einen solchen Einsatz erlassen, falls Versicherungen oder andere Dritte nicht leistungspflichtig sind und für die Kosten des Einsatzes nicht oder nur teilweise aufkommen müssen. Dies gilt jedoch nur für die von uns erbrachten oder organisierten Hilfeleistungen. Was die Aufwendungen für andere Hilfeleistungen im Ausland anbelangt (etwa die Kosten eines Arztbesuchs oder Spitalaufenthalts), so kann die Rega für diese nicht aufkommen.

Mehr dazu finden Sie auch hier:

Illustration: Notfall im Ausland - So hilft die Rega

Merkblatt: Medizinische Notfälle im Ausland 

Welche Länder fliegt die Rega an?

Die Rega ist weltweit im Einsatz für Menschen in Not und kann mit ihren Ambulanzjets grundsätzlich jedes Land mit einem Flughafen anfliegen. Eine Garantie für eine Repatriierung besteht jedoch nicht – es wäre möglich, dass beispielsweise operationelle, medizinische oder meteorologische Gründe einen Einsatz der Rega verhindern. Bei Ländern mit einer politisch instabilen Lage beurteilen wir laufend, ob das Land respektive die entsprechenden Flughäfen angeflogen werden können.

Was leistet die Rega im Ausland?

Treten bei Reisenden im Ausland medizinische Probleme auf, hilft die Rega mit medizinischer Beratung per Telefon oder organisiert die Rückführung in die Schweiz. Für den Lufttransport von Intensivpatienten stehen drei eigene Ambulanzflugzeuge bereit, die mit modernstem medizinischen Material ausgerüstet sind. Die Patienten werden von einem medizinischen Team der Rega betreut. Sofern es der Zustand des Patienten erlaubt, kann der Transport auch an Bord eines Linienflugzeuges durchgeführt werden. Sie erreichen die Rega-Einsatzzentrale rund um die Uhr über unsere internationale Alarmnummer +41 333 333 333. Da die Rega im Ausland keine erste Hilfe leisten kann, alarmieren Sie bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung im Ausland immer zuerst die örtlichen Rettungsdienste, einen lokalen Arzt oder ein Spital.

Mehr dazu finden Sie auch hier:

Illustration: Notfall im Ausland - So hilft die Rega

Merkblatt: Medizinische Notfälle im Ausland 

 

Worauf muss die Rega beim Transport von Frühgeborenen besonders achten?

Es kommt immer wieder vor, dass ein Kind früher als erwartet zur Welt kommt, gelegentlich mehrere Wochen zu früh. Diese Frühgeborenen sind ganz besonders empfindlich, da noch nicht alle Körperfunktionen voll ausgebildet sind. Insbesondere brauchen sie eine warme Umgebung, da sie die Körpertemperatur noch nicht gleich regeln können wie Erwachsene.

Zu diesem Zweck werden sie in Brutkästen oder sogenannte Inkubatoren gelegt. Wenn nötig können sie auch künstlich beatmet werden und erhalten Infusionen.

Müssen solche Frühchen transportiert werden, darf die Behandlung und Versorgung nicht unterbrochen werden. Zu diesem Zweck sind spezielle Transport-Brutkästen entwickelt worden. Sie erlauben eine lückenlose Behandlung unter konstanten Bedingungen.

Diese Geräte müssen auch alle luftfahrttechnischen Anforderungen erfüllen. So muss gewährleistet sein, dass die mitgeführten Apparate die Flugelektronik der Helikopter und Ambulanz-Jets nicht beeinflussen.

Meist werden solche Transporte durch Spezial-Teams bestehend aus Fachärzten und Pflegefachleuten aus den Neugeborenen-Stationen grosser Spitäler begleitet.

Wie werde ich Katastrophenhundeführer?

Die Ausbildung und der Einsatz von Katastrophenhundeequipen erfolgt durch
den Schweizerischen Verein für Katastrophenhunde REDOG. Hierfür müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt sein, so z.B. Alter und Eignung von Hundeführer und Hund, Bedarf etc. Für weitere Informationen konsultieren Sie bitte direkt die REDOG-Regionalgruppe in Ihrer Nähe oder www.redog.ch.

Welche Tätigkeiten übt die Rega im Bereich Lawinen-Prävention aus?

Die Rega sieht sich vor allem im eigentlichen Rettungseinsatz, weniger in der Prävention, mit dem Thema Lawinen konfrontiert.
Merkblatt: Lawinen - Wettlauf gegen die Zeit

Hingegen hat das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos sehr gute Dossiers zu dieser Thematik zusammengestellt.

SLF

Auch die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu setzt sich mit diesen Themen auseinander.
bfu

 

Wie werde ich Lawinenhundeführer?

Die Ausbildung und der Einsatz von Lawinenhundeequipen erfolgt durch die Alpine Rettung Schweiz ARS. Hierfür müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt sein, so beispielsweise das Alter, die Fähigkeiten von Hundeführer und Hund, der Bedarf, die Verfügbarkeit und weitere Kriterien. Für weitere Informationen konsultieren Sie bitte direkt die Website der ARS.


Alpine Rettung Schweiz

Wie funktioniert eine Rettung aus einer Gletscherspalte? Welche Hilfsmittel kommen zum Einsatz?

Ist der Patient in der Gletscherspalte nicht oder nur wenig verletzt und nicht eingeklemmt, kommt die herkömmliche Bergsteigerausrüstung zum Einsatz; Hilfsmittel wie zum Beispiel Bergseil, Karabiner, Eispickel und Eisschrauben. Mit dieser Ausrüstung richtet der Retter einen improvisierten Flaschenzug ein. Der Patient kann sich selbst an den Flaschenzug einhängen und wird aus der Gletscherspalte gezogen.

Ist der Patient verletzt oder gar bewusstlos, muss ein Retter in die Gletscherspalte hinein, um den Patienten zu versorgen und anzuhängen. Manchmal ist der Patient sogar eingeklemmt und rutscht immer tiefer in die sehr enge Spalte, denn durch seine eigene Körperwärme schmilzt das Eis um ihn herum langsam. Die Retter können in diesem Fall nur bis zum Patienten vorstossen, indem sie einen Schacht ins Eis hauen und so die Spalte ausweiten.

Um solche Rettungen durchzuführen, benötigen die Rega und der SAC (Schweizer Alpen-Club) eine Spezialausrüstung, den sogenannten Spaltenrettungscontainer. Nachfolgend die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände im Container:

1.) Das Dreibein mit zwei von Hand angetriebenen Winden: Das Dreibein mit der Winde wird direkt über der Spalte aufgestellt. So kann der Retter mit dem Patienten direkt am Seil hochgezogen werden.

2.) Ein elektrisch oder mittels Kompressor angetriebener Abbauhammer: Mit diesem Werkzeug wird der oben beschriebene Zugangsschacht aus dem Eis gehauen.

Hat die Rega speziell ausgebildete Gletscherpiloten und/oder entsprechende Rettungsspezialisten? Wie werden diese Personen ausgebildet?

Einsätze auf Gletschern werden in der Regel in Zusammenarbeit der zwei Organisationen Rega und SAC/Alpine Rettung Schweiz durchgeführt. Die Helikoptercrews auf den Rega-Gebirgsbasen werden bei Einsätzen im anspruchsvollen Gelände von einem Rettungsspezialist Helikopter des SAC begleitet. Sie kennen die alpinen Gefahren auf den Gletschern und wissen, wie man sich auf diesem Terrain sicher bewegt. Für die erschwerte fliegerische Tätigkeit und Landungen im Gebirge sind alle Rega-Helikopterpiloten ausgebildet und werden jährlich in einem vorgeschriebenen Check geprüft.

Die SAC-Retter sind am Spaltenrettungscontainer und in der improvisierten Rettungstechnik ausgebildet. Auch diese Personen besuchen jährlich Rettungskurse, an denen das notwendige Wissen vermittelt wird. Die SAC-Rettungsstationen und die Regionalvereine der Alpinen Rettung Schweiz ARS führen diese Kurse durch.

Alpine Rettung Schweiz

Schweizer Alpen-Club SAC

Warum nimmt die Rega oft einen Rettungsspezialisten Helikopter des Schweizer Alpen-Club mit an Bord? Was hat er für eine Aufgabe?

Der Rettungsspezialist Helikopter des SAC ist der Fachmann für anspruchsvolles Gelände. Er ist für die Sicherheit der Crew verantwortlich, sobald es darum geht, mit alpinen Gefahren umzugehen. Der Arzt der Rega soll sich voll auf die Bedürfnisse des Patienten konzentrieren können - der Rettungsspezialist hält ihm dabei sozusagen den Rücken frei.

Die Rettungsspezialisten Helikopter des SAC sind in einer Pikett-Organisation eingeteilt und werden für Einsätze in anspruchsvollem Gelände von der Rega-Einsatzzentrale aufgeboten. Meistens werden sie vom Helikopter auf dem Weg zum Unfallort vom Helikopter an Bord genommen, zum Beispiel in der Nähe ihres Arbeitsortes.

Wie sieht das technische Funkkonzept der Rega aus?

Basierend auf dem technischen Kommunikationskonzept der Rega gilt:

  • Der analoge R-Kanal ist der Führungskanal für die Kommunikation zwischen der Rega Einsatzzentrale  und den Helikopter-Crews sowie der Alpinen Rettung Schweiz (ARS).
     

  • Die Einweisung der Helikopter im Endanflug durch Partnerorganisationen am Boden erfolgt entweder auf dem Polycom DMO-Kanal D481 oder auf dem analogen K-Kanal.

 

Das technische Kommunikationskonzept der Rega

 

 

Sind Blendungen von Piloten durch Laser-Pointer für die Rega auch ein Thema?

Laser-Blendungen der Helikopter-Piloten sind tatsächlich ein grosses Thema für die Rega, es gibt jährlich mehrere Vorfälle. Bereits ein handelsüblicher Laser-Pointer genügt, um einen in mittlerer Höhe fliegenden Piloten zu blenden. Diese Blendungen gefährden die Flugsicherheit, sind gefährlich und können im Extremfall zum Kontrollverlust über das Flugzeug und zum Absturz führen. Die Rega-Piloten sind gehalten, solche Vorkommnisse bei der Polizei zur Anzeige zu bringen. Die Täter verhalten sich strafbar und müssen gravierende straf- oder zivilrechtliche Konsequenzen befürchten. Solches Handeln hat mit einem Lausbubenstreich nichts mehr zu tun. Die Rega meldet Laser-Blendungen auch dem Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL.

Wie hoch sind die Windgeschwindigkeiten um einen startenden, landenden oder schwebenden Helikopter?

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass im Umkreis von 50 Metern um einen startenden, landenden oder schwebenden Helikopter mit Böenspitzen von mehr als 50 km/h gerechnet werden muss. Die Topographie des Geländes hat einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbreitung des Rotorabwindes.

Bietet die Rega auch Rundflüge mit dem Rettungshelikopter an? Kann ich einmal mit einem Rega-Helikopter mitfliegen?

Die Rega freut sich über das grosse Interesse an ihren Einsatzmitteln, kann aber leider auf Anfragen für Mitflüge etc. nicht eingehen. Solche Flüge würden eine aufwändige Organisation bedingen und viele weitere Anfragen mit sich ziehen. Die aufwändige Einsatztätigkeit wird weitgehend durch freiwillige Beiträge und Gönnerbeiträge finanziert. Daher sind wir verpflichtet, die uns anvertrauten Mittel verantwortungsbewusst und zweckgerichtet einzusetzen.

Beim Wandern habe ich meistens meinen Hund dabei. Was passiert mit meinem Hund, wenn mir etwas zustösst und ich mit dem Rega-Helikopter transportiert werden müsste?

Sollte es zu einem Einsatz für einen Patienten mit einem vierbeinigen Begleiter kommen, liegt der Entscheid, ob der Hund im Helikopter mitfliegen kann, bei der Crew. Diese muss auch die Grösse des Tieres und die medizinischen Umstände berücksichtigen. Sollte es nicht möglich sein, den Hund zu transportieren, wird man sich auf jeden Fall darum kümmern, dass dieser auf direktem Weg nach Hause kommt oder Ihnen vertrauten Personen übergeben wird.

Wenn mein Kind mit dem Rettungshelikopter transportiert wird, wird ein Elternteil mit dem Helikopter mitgenommen?

Selbstverständlich wird - wenn irgendwie möglich - ein Elternteil mitgenommen. Selten kann es jedoch vorkommen, dass dies aus Gewichtsgründen nicht möglich ist.

Warum ist die Rega im Wallis nicht tätig?

Die Rega nimmt in der ganzen Schweiz die Aufgabe der Luftrettung wahr, ausgenommen im Kanton Wallis. Der Grund dafür ist in der Geschichte der Schweizerischen Luftrettung zu suchen. Schon in der Pionierzeit des Wallisers Herman Geiger, der häufig für die Rega Einsätze geflogen hatte, begann sein Heimatkanton, die eigene Luftrettung zu organisieren.

Das Walliser Rettungswesen liegt in der Kompetenz einer privatrechtlich organisierten kantonalen Rettungsorganisation. Diese betreibt die Walliser Sanitätsnotrufzentrale 144 und ist für alle Rettungseinsätze am Boden und in der Luft zuständig.

Gelangen Hilferufe aus dem Wallis auf die Rega-Nummer 1414, leitet die Rega-Einsatzzentrale diese ins Wallis weiter. Die Walliser Zentrale entscheidet dann über die aufzubietenden Mittel (Helikopter, SAC, Ambulanzen usw.). Die Luftrettung im Wallis wird auch heute noch in erster Linie von den beiden Helikopterunternehmen Air-Glaciers und Air Zermatt sichergestellt.

Die Rega-Gönnerschaft gilt auch für Einsätze, die im Kanton Wallis durch die dortigen Rettungsorganisationen geflogen werden. Für Rega-Gönnerinnen und Rega-Gönner ändert sich an den Gönnerbestimmungen dadurch nichts.

Ich bin oft in den Bergen im Grenzgebiet Österreich / Schweiz unterwegs. Fliegt die Rega da auch Rettungseinsätze?

Grundsätzlich ist jedes Land selbst für seine Luftrettung zuständig. Allerdings besteht ein Abkommen zwischen der Rega und den österreichischen Behörden, wonach die Rega auch auf österreichischem Territorium Personen retten darf. Jedoch sind es die österreichischen Rettungsdienste, welche die Rega alarmieren.

Welche Angaben zu meiner Position braucht die Rega-Einsatzzentrale von mir bei einer Alarmierung?

Am hilfreichsten sind für die Rega-Einsatzzentrale folgende Angaben zum Unfallort:

  • Gemeindename oder Ortschaftsname
  • Flurname
  • wenn möglich Schweizer Koordinaten (Format: XXX XXX / YYY YYY)
  • Meter über Meer
  • Wetter (Sicht, Wind)
  • für die Helikopterrettung: Hindernisse im Unfallgebiet (Kabel, Leitungen)?
  • Braucht es eine Rettungswinde oder besteht eine Landemöglichkeit?
  • Weitere Angaben zur Unfallursache; was ist wo und wann geschehen?
  • Anzahl Patienten und Art der Verletzung (Alter / Bewusstseinszustand / Atmung)

Merkblatt: Alarmierung Rettungshelikopter

Viele Bergsteiger, Wanderer und Skitourengänger sind heute in den Bergen mit einem GPS unterwegs. Bringt das im Notfall etwas? Welche Bedeutung haben GPS-Koordinaten in der Alarmierung und der Rettung für die Rega?

Genaue Koordinaten, sei es vom GPS oder manuell aus der Landeskarte abgelesen, sind uns eine grosse Hilfe. Die Einsatzzentrale übermittelt nach dem Alarm die Koordinaten an den Helikopter und dieser kann mit Hilfe seiner Navigationshilfsmittel den Einsatzort punktgenau anfliegen. Aufwändige und zeitraubende Suchaktionen können so vermieden werden. Wir sind also froh, wenn Sie uns im Falle eines Notfalls GPS-Koordinaten angeben können.

Wie fast immer gibt es aber auch hier Stolpersteine: So braucht ein GPS nach dem Aufstarten normalerweise einige Minuten, bis es eine exakte Positionsangabe ermöglicht. Schon vorher sollte man sich vergewissern, dass man weiss, mit welchem Knopf oder in welchem Menü des Geräts man sich die Koordinaten anzeigen lassen kann. Die Erfahrung zeigt, dass viele GPS-Benutzer leider nicht wissen, wo sie im Ernstfall die Koordinaten-Angaben finden.

Und in einer Stresssituation - bei Alarmierung der Rega oft der Fall - verwechselt man gerne eine Zahl oder eine Kommastelle. Es ist also ganz wichtig, Ruhe zu bewahren und die GPS-Koordinaten exakt, unter Angabe von Kommastellen oder Abständen, abzulesen. Am besten stellen Sie das GPS auf das Schweizer Koordinatensystem (englisch: Swiss Grid) ein, so liefert es einfache Zahlen und unverwechselbare Angaben. Zudem können wir diese Angaben direkt, ohne umzurechnen, verwenden.

Ein letzter Hinweis: Verlassen Sie sich nie blindlings auf Ihr GPS - es kann im entscheidenden Moment mit leeren Batterien ausfallen oder bei einem Unfall kaputt gehen. Sie sollten Ihren Standort auch ohne GPS kennen und beschreiben können, möglichst mit Ortsangaben, wie sie auf den Schweizer Landeskarten vermerkt sind. Es ist also empfehlenswert, immer eine Wanderkarte mit auf die Tour zu nehmen. Und keinesfalls darf das Mitführen eines GPS dazu verleiten, höhere Risiken einzugehen, zum Beispiel bei schlechter Sicht.

GPS: 6 Tipps für den richtigen Umgang:

  • Reichen die Batterien / Akkus für die geplante Tour aus?
  • Weiss ich, wie und wo ich die Koordinaten-Angaben finde?
  • Schweizer Koordinatensystem (Swiss Grid) eingestellt?
  • Vorsicht Stress: Angaben präzise ablesen!
  • Keine höheren Risiken wegen GPS eingehen!
  • Trotz GPS immer eine Landeskarte mitführen (Massstab 1:50'000 oder 1:25'000)



Sind Sie im Besitze eines Smartphones, lohnt es sich, die kostenlose Rega-App herunterzuladen:
www.iphone.rega.ch
www.android.rega.ch

Die Rega-App übermittelt bei einer Alarmierung sogleich die Koordinaten des Anrufers an die Rega und stellt danach eine Telefonverbindung mit der Einsatzzentrale her. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Alarmierenden leitet die Rega dann die Rettung ein. Damit die Ortungsfunktion der Applikation funktioniert, muss das GPS-Signal in den Smartphone-Einstellungen aktiviert sein. Und besonders wichtig: Für die Alarmierung über die Rega-App braucht es ausreichend Mobilfunk-Empfang.

Die Kartenfunktion der Applikation zeigt zudem den eigenen Standort an oder berechnet die Koordinaten zu einem beliebigen Ort in verschiedenen Formaten.

Kann die Rega mein Mobiltelefon orten?

Wenn Sie in den vergangenen zwei Stunden mit Ihrem Mobiltelefon eine Notfallzentrale wie die 1414 (Rega) oder die 144 (Sanitätsnotruf) alarmiert haben, dann können diese Notfallorganisationen nachvollziehen, mit welcher Mobilfunkantenne bzw. mit welcher Zelle des Mobilfunknetzes Ihr Mobiltelefon zuletzt in Kontakt war. Im Gebirge ist diese «Ortung» allerdings wegen der grossen Reichweiten der Mobilfunkantennen ziemlich ungenau - die Werte können um mehrere Dutzend Kilometer abweichen und erlauben oft keine genaue Lokalisierung. Dennoch ist es ein Hilfsmittel mehr, um einen möglichen Standort rasch einzugrenzen. Dieses Verfahren funktioniert im Moment allerdings nicht bei allen Mobiltelefonen.

Sind Sie im Besitze eines Smartphones, lohnt es sich, die kostenlose Rega-App herunterzuladen:
www.iphone.rega.ch
www.android.rega.ch

Die Rega-App übermittelt bei einer Alarmierung sogleich die Koordinaten des Anrufers an die Rega und stellt danach eine Telefonverbindung mit der Einsatzzentrale her. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Alarmierenden leitet die Rega dann die Rettung ein. Damit die Ortungsfunktion der Applikation funktioniert, muss das GPS-Signal in den Smartphone-Einstellungen aktiviert sein. Und besonders wichtig: Für die Alarmierung über die Rega-App braucht es ausreichend Mobilfunk-Empfang.

Die Kartenfunktion der Applikation zeigt zudem den eigenen Standort an oder berechnet die Koordinaten zu einem beliebigen Ort in verschiedenen Formaten.

Welche Rettungsorganisation muss ich im Wallis per Notfunk alarmieren?

Für das Wallis ist die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO zuständig (Telefon 144).

Weitere Informationen zum Notfunk finden Sie hier:

Notfunk im Rettungswesen

Ich wandere oft in den Bergen im nahen Ausland. Wie funktioniert da die Alarmierung einer Rettungszentrale per Notfunk?

Falls Sie Ihr Notfunkgerät in der Haute-Savoie und/oder im Aostatal benutzen wollen, müssen Sie es mit einem Tonsquelch von 123 Hz ausrüsten lassen. Ohne Tonsquelch haben Sie in diesen Gebieten keinen Zugang zu den lokalen Rettungszentralen und können ausschliesslich von anderen Tourengängern «offen» empfangen werden.

Weitere Informationen zum Notfunk finden Sie hier:

Notfunk im Rettugswesen

Wie funktioniert die Alarmierung der Rega per Notfunk?

Der Emergency- oder Notfunk-Kanal (161.300 MHz) steht gesamtschweizerisch allen für die Alarmierung in Notfällen zur Verfügung, wenn der Alarm per Telefon nicht möglich ist. Über diese Frequenz kann direkt Hilfe angefordert werden. Der Notfunk-Kanal wird von der Einsatzzentrale der Rega überwacht.

Das Notfunknetz benutzt die Infrastruktur des Rega-Funknetzes. Die damit erreichte Abdeckung ist zwar gross, es bleiben aber gewisse Gebiete ohne Funkkontakt. Ein Alarm über den E-Kanal der Rega kann nicht von jedem Ort der Schweiz aus erfolgen.

Bitte beachten Sie beim Kauf eines neuen Notfunkgerätes, dass dieses den Tonsquelch 123.0 Hz aussendet.

Weitere Informationen zum Notfunk finden Sie hier:


Notfunk im Rettungswesen

Technische Kommunikation bei der Rega

Ich habe bei meinen Touren ein Satelliten-Kommunikationsgerät (z.B. Garmin inReach oder Spot) dabei. Kann ich damit direkt die Rega alarmieren?

Lösen Sie mit der SOS-Funktion Ihres Satelliten-Kommunikationsgerätes einen Notruf aus, so wird dieser an ein internationales Notrufzentrum übermittelt. Dieses alarmiert dann weltweit die im jeweiligen Gebiet zuständigen Rettungsdienste. Im Falle der Schweiz wird ein solcher Notruf an die Kantonspolizei Zürich übergeben. Diese bietet wenn nötig die Rega auf.

Möchten Sie die Rega direkt und ohne zeitliche Verzögerung alarmieren, so empfehlen wir Ihnen, in Ihrem Gerät die E-Mail-Adresse alarm@­rega.ch zu hinterlegen und unsere Einsatzzentrale im Notfall auf diesem Weg zu kontaktieren. Mit einer Meldung an diese Adresse wird uns zudem Ihr aktueller Standort übermittelt und wir können Ihnen direkt antworten. Bitte beachten Sie jedoch, dass diese Option nur in der Schweiz und im Schweizer Grenzgebiet gilt. Sobald Sie sich im Ausland befinden, raten wir Ihnen die Einstellungen in Ihrem Gerät zurückzusetzen und via SOS-Button zu alarmieren.

Und: Wenn immer Sie Mobilfunkempfang haben, empfehlen wir Ihnen in der Schweiz die Alarmierung via unsere Alarmnummer 1414 oder die Rega-App.

Ich bin gehörlos und kann deshalb nicht telefonieren. Wie kann ich in einem Notfall Verbindung mit der Rega aufnehmen?

Grundsätzlich möchten unsere Einsatzleiter mit den alarmierenden Personen sprechen. Gehörlosen Personen können wir jedoch Folgendes empfehlen.

Laden Sie sich die Rega-App auf Ihr Smartphone herunter. Mehr zur Rega-App erfahren Sie hier.

Tragen Sie in der Rega-App unter «Profil» im Feld «Nachnamen» Ihren Namen sowie die Klammerbemerkung (Gehörlos, via SMS) ein. Wichtig: Schreiben Sie die Information (Gehörlos, via SMS) nur in das Feld «Nachnamen» - dieses Feld wird immer an die Rega-Einsatzzentrale übermittelt.

Achten Sie zudem darauf, dass Ihre eigene Handynummer im Feld «Telefonnummer dieses Gerätes» richtig eingetragen ist.

In einem Notfall können Sie die Rega über die App alarmieren. Die Rega-Einsatzzentrale ist dank der übertragenen Daten über die Gehörlosigkeit informiert, und wird via SMS mit Ihnen Kontakt aufnehmen und auch die weiteren Angaben zum Notfall via SMS erfragen.

Welche Nummer muss ich wählen, wenn ich mich mit einem ausländischen Mobiltelefon in der Schweiz befinde und die Rega alarmieren will? Kann ich lediglich 1414 wählen oder braucht es eine Vorwahl?

Ist Ihr Handy mit der SIM-Karte eines schweizerischen Netzbetreibers ausgerüstet, so wählen Sie 1414 ohne Vorwahl oder aus dem Ausland +41 333 333 333. Falls Sie mit der SIM-Karte eines nicht-schweizerischen Netzbetreibers telefonieren, wählen Sie immer +41 333 333 333.

Hilft es der Rega, z.B. bei einem Einsatz, wenn ich in meinem Handy eine ICE-Telefonnummer (In-case-of-emergency) gespeichert habe? Wie steht die Rega zu diesen Telefonnummern?

Eine solche ICE-Angabe, die Sie vielleicht in Ihrem Handy abgespeichert haben, kommt erst dann zum Zug, wenn die Arbeit der Rega in den allermeisten Fällen bereits abgeschlossen ist. Direkt auf der Unfallstelle, wo sich die Rega normalerweise befindet, ist sie (noch) nicht von Bedeutung, da es hier in erster Linie darum geht, den Patienten so schnell wie möglich ins Spital zu bringen. Die Personalien haben in dieser Situation keine Priorität. Die Rega fragt nicht primär «Wie heisst der Patient?», sondern «Was braucht der Patient?». Für die Benachrichtigung der Angehörigen bleibt in dieser Phase leider meist kein Raum.

Erst im Spital wird die Frage nach der Benachrichtigung von Angehörigen und damit auch die Frage nach einer allfällig gespeicherten ICE-Nummer wichtig. Dann allerdings ist die Rega meistens schon nicht mehr involviert.

Wir können uns vorstellen, dass es durchaus Sinn macht, eine so genannte ICE-Nummer im eigenen Handy zu speichern. Ob es im Ernstfall von Nutzen ist, können wir nicht beurteilen, da wir - wie ausgeführt - in dieser Situation nicht mehr beim Patienten, sondern bereits zurück auf der Basis oder auf dem nächsten Einsatz sind.

Ich bin häufig in Gebieten mit schlechtem Mobilfunkempfang unterwegs. Wie kann ich trotzdem die Rega alarmieren?

Wenn immer möglich, empfehlen wir die Alarmierung via die Notfall-App der Rega oder via die Telefonnummer 1414. Falls dies nicht gelingt, so wechseln Sie Ihren Standort oder versuchen Sie über die europäische Notrufnummer 112 zu alarmieren. Ist gar kein Mobilnetz vorhanden, gibt es auch die Möglichkeit via Notfunk auf dem Emergency-Kanal Hilfe zu rufen. Dazu benötigen Sie ein Notfunkgerät.

Weitere Informationen zum Notfunk finden Sie hier:

Notfunk im Rettungswesen

Auf dem Display des Mobiltelefons erscheint die Meldung «Nur Notrufe möglich». Kann ich die Rega trotzdem alarmieren? Warum geht das, obwohl ich keine normalen Gespräche führen kann?

Wenn diese Anzeige erscheint, dann haben Sie zwar Netzversorgung, befinden sich aber nicht im Empfangsbereich des Netzes Ihres eigenen Anbieters oder Ihr Prepaid-Konto ist leer. Folglich können Sie keine normalen Telefongespräche führen. Notrufe sind in dieser Situation trotzdem möglich, allerdings nur via die europäische Notfallnummer 112.

Wenn Sie sich jedoch gänzlich ausserhalb der Reichweite der Mobiltelefonnetze befinden, z.B. in sehr abgelegenen inner- und hochalpinen Regionen, ist die Alarmierung per Mobiltelefon nicht mehr möglich. In inner- und hochalpinen Gebieten empfiehlt sich deshalb noch immer das Mittragen eines Notfunkgerätes, mit dem auf das Rega-Funknetz zurückgegriffen werden kann.

Weitere Informationen zum Notfunk finden Sie hier:

Notfunk im Rettungswesen

Ist es richtig, dass man (z.B. bei niedrigem Akku-Stand, Sprachunfähigkeit nach Lungenverletzung oder bei sehr schlechtem Empfang) die Rega auch per SMS erreicht?

Ja, die Rega kann in Ausnahmefällen auch per SMS an die Nummer 1414 alarmiert werden. Dies ist ausschliesslich dann sinnvoll, wenn der Empfang für eine Telefonverbindung nicht ausreicht (ein SMS benötigt eine weniger starke Netz-Verbindung als ein Telefongespräch) oder der Akku tatsächlich so leer ist, dass kein Gespräch mehr möglich ist. Wenn immer möglich ist die Alarmierung per Telefongespräch vorzuziehen, damit die Einsatzleitung am Telefon Rückfragen zur Situation vor Ort stellen kann. Ausserdem können SMS in Einzelfällen nicht beim Empfänger ankommen, weshalb es sich nicht um eine zuverlässige Alarmmethode handelt. Bei Alarmierung per SMS ist das wichtigste: Eindeutige Ortsangaben und/oder Koordinaten und evtl. ein Stichwort zum Unfallhergang oder zur Verletzung.

Hinweis: Besitzen Sie ein Mobiltelefon eines ausländischen Providers oder befinden Sie sich im an die Schweiz grenzenden Ausland, so ist für eine Alarmierung via SMS die Nummer +41 76 601 14 14 zu verwenden.

Ich bewege mich oft im alpinen Grenzgebiet. Darf ich da im Notfall auch die Rega alarmieren?

In den meisten europäischen Ländern gilt eine generelle Alarmnummer, die Nummer 112. Diese ist in allen Notlagen Ansprechpartner und leitet die Alarme an die zuständige Stelle weiter. Wir empfehlen Ihnen daher, bei Eintreten eines Notfalls - wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie sich auf Schweizer Boden befinden - die Nummer 112 zu wählen. Falls die Rega aufgeboten werden muss, wird diese Notrufzentrale den Alarm umgehend an uns weiterleiten.

Die Rega legt jedoch Wert darauf, dass sie in Fällen, wo dies angebracht ist, auch direkt, von jedermann, unter der Notrufnummer 1414 alarmiert werden kann. Dies gilt insbesondere, wenn schwierige Wegverhältnisse vorliegen, wenn die Anfahrtsstrecke für dringliche Hilfe durch die bodengebundenen Rettungsmittel zu lang ist oder wenn die Alarmierenden den Einsatz eines Rettungshelikopters als nötig erachten.

Sind Online-Spenden sicher?

Ja. Online-Spenden auf unserer Website werden unter höchsten Sicherheitsstandards abgewickelt. Ausserdem unterliegen die übermittelten Daten strengen Datenschutz-Bestimmungen.

Warum braucht die Rega nebst Gönnerinnen und Gönnern auch Spenderinnen und Spender?

Als Luftrettungsorganisation nimmt die Rega in der Schweiz eine staatliche Aufgabe wahr, ohne vom Staat dafür finanziell unterstützt zu werden. Deshalb ist die Rega auf ihre Gönnerinnen und Gönner angewiesen. Um jedoch die schnelle und unkomplizierte Hilfe aus der Luft dauerhaft zu garantieren, benötigt die Rega zusätzlich Menschen, welche die Rega solidarisch unterstützen. Sei es durch Spenden, sei es durch Erbschaften und Legate.

Erst letzten Sommer habe ich einen Gönnerbeitrag bezahlt und schon erhalte ich Anfang Jahr wieder eine Rechnung. Ist das korrekt?

Ja. Eine Zahlung innerhalb eines Jahres - zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt - gilt immer als Beitragszahlung für das laufende Kalenderjahr. Die Rechnungsstellung zu Beginn eines Jahres gilt dann für die Erneuerung für das neue Jahr. Wir sind uns bewusst, dass mit einer späteren Zahlung gegen Ende Jahr ein volles Gönner-Beitragsjahr nicht mehr ausgeschöpft werden kann. Auch hier gewähren wir Ihnen als Gönner eine Kulanz: Zahlungen ab 1. November gelten bereits für das kommende Jahr mit einer Gültigkeit bis 15. Mai des darauffolgenden Jahres.

Kann ich meinen Gönnerbeitrag per LSV bezahlen?

Nein. Die administrativen Aufwände bezüglich der Kontenführung veranlassen uns, von dieser Variante abzusehen.

Kann ich per Kreditkarte meinen Gönnerbeitrag überweisen?

Kreditkartenzahlungen sind nur für Neugönner (Neuanmeldungen) möglich.

Sind Vorauszahlungen möglich?

Vorauszahlungen sind bis 5 Jahre möglich.

Meine neue private Situation hat eine Änderung des Gönnerbeitrages zur Folge. Kann ich den vorhandenen Einzahlungsschein verwenden, auch wenn die neuen Daten der Rega bereits gemeldet wurden?

Nein. Wir bitten Sie mit der Zahlung zuzuwarten, bis Sie die angepassten Unterlagen erhalten haben. Nur so ist sichergestellt, dass die Zahlung richtig unter Ihrer angepassten Gönnerschaft verbucht wird.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir haben den Einzahlungsschein für die Überweisung der Gönnerbeiträge noch nicht erhalten.

Ihre in diesem Jahr erneuerten Ausweise sind noch bis zum 15. Mai des kommenden Jahres gültig. Die Einzahlungsscheine für die Erneuerung werden jedes Jahr während der Monate Januar und Februar zugestellt.

Was kann das neue Gönnerverwaltungssystems der Rega und warum ist es besser als das alte System?

Um ihre Gönnerinnen und Gönner im zunehmend komplexeren gesellschaftlichen Umfeld angemessen behandeln zu können, hat die Rega 2015 ihre Gönnerverwaltung komplett modernisiert. Die veränderten Prozesse und Datenstrukturen ermöglichen neu, sämtliche aktiv in eine Gönnerschaft der Rega involvierten Personen zu erfassen: das waren Ende 2015 insgesamt 3,283 Mio. Gönnerinnen oder Gönner. Bisher wies die Rega systembedingt nicht jede Person aus, sondern lediglich die Anzahl der Gönnerschaften für Einzelpersonen, Familien und Kleinfamilien. Aus dieser Zahl nicht ersichtlich waren beispielsweise Partner sowie minderjährige Kinder und Jugendliche, die einer Familiengönnerschaft angehörten. Während vorher für Familiengönnerschaften jeweils nur ein Ausweis erstellt werden konnte, erhalten neu alle in eine Gönnerschaft eingeschlossenen und uns bekannten Personen ihren persönlichen Gönnerausweis der Rega.

Ist ein Anruf ans Gönner-Center der Rega kostenpflichtig?

Für die Telefonnummer 0844 834 844 gilt der normale Schweizer Tarif von maximal 8.1 Rp/Min. Falls Sie aus dem Ausland auf die Telefonnummer +41 (0)44 654 32 22 anrufen, gelten die Tarife des entsprechenden Landes.

Wird der Ausweis von begünstigten Personen an deren Adresse geschickt oder kommen alle Ausweise zur zahlenden Person?

Die Gönner-Unterlagen werden vollständig an die zahlende Person geschickt – somit erhält auch diese Person die Ausweise für die begünstigten Personen. Einzige Ausnahme bildet die allererste Zustellung des Gönnerausweises an einen begünstigten Neugönner, wenn dies bei der Online-Anmeldung durch Ankreuzen des entsprechenden Kästchens so gewünscht wurde.

Ich habe mehrfach versucht, das Gönner-Center der Rega telefonisch zu erreichen, doch ich komme nicht durch. / Warum erhalte ich auf mein E-Mail seit Tagen keine Antwort?

Wenn Sie sich bereits per E-Mail gemeldet haben, warten Sie bitte, bis die Rega mit Ihnen Kontakt aufnimmt. Das kann zur Zeit etwas länger dauern. In den ersten vier Monaten des Jahres erreichen uns saisonal bedingt sehr viele telefonische und schriftliche Anfragen. Es ist deshalb möglich, dass Sie unser Gönner-Center in dieser Zeit per Telefon nur schwer erreichen oder eine Rückmeldung von uns allenfalls länger dauert als während dem Rest des Jahres. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Ich habe meinen Gönnerbeitrag für das aktuelle Jahr eingezahlt aber bis zum 15. Mai noch keinen Gönnerausweis erhalten. Was passiert, wenn ich nun die Hilfeleistungen der Rega in Anspruch nehmen muss?

Kein Grund zur Besorgnis. Das Gönnerversprechen gilt in jedem Fall – ob Sie Ihren Rega-Ausweis erhalten haben oder nicht. Ausschlaggebend ist, dass Ihre Zahlung für den Gönnerbeitrag bei uns angekommen ist. Allfällige Verzögerungen beim Versand der Bestätigungen haben keinen Einfluss auf die Leistungen, von denen Gönnerinnen und Gönner der Rega profitieren.

Ich habe der Rega Ende des vergangenen Jahres einige Änderungen meiner persönlichen Daten (Adresse, Familienmitglieder, Begünstigte etc.) mitgeteilt. Anfang dieses Jahres habe ich jedoch erneut Post von der Rega mit fehlerhaften Angaben bekommen. Warum?

Die Daten für den Rechnungsversand werden jeweils im November gesammelt. Aufgrund der grossen Anzahl Gönnerinnen und Gönner können Druck und Versand der Unterlagen bis zu drei Monate dauern. Falls Sie uns zwischen November und Erhalt der Post Änderungen mitgeteilt haben, sind diese zwar bei uns im System eingetragen, doch Sie finden sie noch nicht auf der neuen Rechnung. Sollte sich durch die Änderungen Ihrer Daten auch der Rechnungsbetrag verändert haben (z.B. durch Hinzufügen von Begünstigten) ignorieren Sie bitte die fehlerhafte Rechnung und warten Sie bitte auf die aktualisierten, korrekten Unterlagen.

Wo kann ich eine Änderung meiner Wohnadresse melden?

Bitte tragen Sie Adressänderungen in dem dafür vorgesehenen Online-Formular unter «Adresse ändern» ein. 

Ich habe von der Rega ein fehlerhaftes Stammdatenblatt erhalten. Was soll ich damit machen?

Auf dem Stammdatenblatt sehen Sie die persönlichen Daten, die wir von Ihnen gespeichert haben. Sollte eine Angabe darauf nicht korrekt sein, zum Beispiel weil Sie in der Zwischenzeit umgezogen sind, ist das kein Grund zur Sorge. Ihre Gönnerschaft ist davon nicht beeinträchtigt. Wir bitten Sie dennoch, uns den Fehler zu melden, damit wir unsere Datenbank auf dem neuesten Stand halten können. Benutzen Sie dafür bitte unser Online-Formular auf unserer Webseite. 

Weshalb erhalten wir jedes Jahr wieder Ausweise, wenn es Dauerausweise sind?

Infolge wiederholter Anfragen betreffend einer nochmaligen Zustellung der Gönnerausweise haben wir uns entschlossen, diese jeweils mit den Unterlagen für die Erneuerung der Gönnerschaft gleich beizulegen.

Wie lange sind die Ausweise gültig?

Der Ausweis, sprich die Gönnerschaft, ist immer ab Einzahlungsdatum für das laufende Kalenderjahr gültig. Bei Nichterneuerung der Gönnerschaft erlischt diese per 15. Mai des darauffolgenden Jahres.

Muss ich den Gönnerausweis dabei haben, um mich als Gönner der Rega im Notfall ausweisen zu können?

Nein. Die Frage einer bestehenden Gönnerschaft stellt sich erst im Nachhinein bei der Kostenregelung.

Wieso finde ich nirgends auf dem Ausweis oder auf der Antwortkarte ein Verfalldatum?

Bei der zugestellten Rechnung, zum Beispiel für die Erneuerung der Gönnerschaft, handelt es sich um ein Einladungsschreiben. Für einen freiwilligen Beitrag haben wir folglich keine Forderung, die auf ein bestimmtes Datum fällig wird. Der Gönner kann so selbst über das Datum einer Zahlung entscheiden.

Sind Pferde - so wie das Rindvieh - in der Familiengönnerschaft für Landwirte miteingeschlossen?

Wie Sie unseren Gönnerbestimmungen entnehmen können, organisiert die Rega Tiertransporte ausschliesslich für Rindvieh - ob verletzt, erkrankt oder als Kadaver. Die Rega, die Schweizer Berghilfe und die Versicherungen übernehmen die Organisation und Durchführung von Helikoptertransporten für die Berglandwirtschaft, wo kein anderes Transportmittel eingesetzt werden kann. Solche Einsätze werden in den allermeisten Fällen nicht von der Rega selbst geflogen, sondern von kommerziellen Helikopter-Transportfirmen.

Merkblatt: Lufttransporte für die Berglandwirtschaft

Besteht die Möglichkeit, meinen Hund - wie der Landwirt sein Rindvieh - in der Familiengönnerschaft miteinzuschliessen?

Nein, denn die Rega bezweckt, in Not geratenen und hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. Deswegen operiert sie mit qualitativ hoch stehenden Mitteln und einer ausgebildeten Besatzung mit Notarzt. Ein Rega-Einsatz gilt somit grundsätzlich Menschen. Für die Rettung von Tieren (mit Ausnahme der Nutztiere in der Berglandwirtschaft) sind andere Organisationen zuständig.

Merkblatt: Lufttransporte für die Berglandwirtschaft

Wieviel muss ich als alleinstehender Landwirt bezahlen, damit auch mein Rindvieh während der Alpsömmerung transportiert wird?

Tiereigentümer (natürliche Personen) müssen im Besitz einer Familiengönnerschaft zu CHF 70.- sein, unabhängig ob mit Ehefrau / Partnerin oder nicht.

Merkblatt: Lufttransporte für die Bergwirtschaft

Wir besitzen eine Familiengönnerschaft. Nun sind meine Frau und ich in Trennung und die Kinder wohnen bei meiner Frau. Was müssen wir unternehmen, damit die Gönnerschaft für alle Familienmitglieder weiter besteht?

Eigentlich gar nichts. Mit der Zahlung des Familiengönnerbeitrages von CHF 70.- gilt die Gönnerschaft nach wie vor für beide Elternteile mit Kindern unter 18 Jahren. Bei getrennten Wohnverhältnissen nehmen wir Ihre Adressanpassung und Aufteilung der Gönnerschaft in 1x Einzelperson und 1x Kleinfamilie gerne entgegen, falls Sie dies wünschen.

Unsere Kinder sind alle erwachsen, warum wird der Familienausweis nicht automatisch auf Ehepaar geändert?

Wir können von uns aus nicht automatisch auf Ehepaar ändern, da wir nicht wissen, ob wirklich keine Kinder mehr unter 18 Jahren in der Familie leben und mit einer solchen Anpassung nicht mehr in der Gönnerschaft enthalten wären.

Muss man für einen Familienausweis verheiratet sein?

Nein. Der Familienausweis gilt für Ehe- wie auch für Konkubinatspaare.

Meine erwachsenen Kinder wohnen nicht mehr bei mir. Müssen sie sich selbst anmelden?

Auch wenn die Kinder nicht den gleichen Wohnsitz haben wie die Eltern, können sie auf dem gleichen Gönnerformular belassen werden. Sie haben einfach eine eigene Adresse.

Wir haben keine Kinder mehr unter 18 Jahren. Müssen wir immer noch CHF 70.- überweisen?

Für Paare ohne Kinder unter 18 Jahren beläuft sich der Mindestbeitrag auf CHF 60.- Bitte den Vornamen und den Jahrgang des Partners angeben.

Wenn meine Kinder bereits 18-jährig sind, sind sie noch unter meiner Gönnerschaft registriert?

Wenn die Kinder 18-jährig sind, werden sie, sofern uns die Familienmitglieder bekannt sind, aus der Familiengönnerschaft gestrichen und beim Gönner als Einzelpersonen zu CHF 30.- zusätzlich aufgeführt.

Welche Personen werden in der Familiengönnerschaft registriert?

Es werden nur die Ehe- oder Konkubinatspaare und deren Kinder bis 18 Jahre registriert.

Können wir als Firma eine Kollektivgönnerschaft lösen?

Nein. Eine Gönnerschaft ist persönlich. Eine Firma kann jedoch für ihre Mitarbeitenden eine persönliche Gönnerschaft eröffnen.

Gibt es für Schulklassen eine Kollektivgönnerschaft?

Nein. Eine Gönnerschaft ist persönlich. Jedoch unterstützt die Rega die sportliche Betätigung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des vom Bundesamt für Sport BASPO betriebenen Sportförderprogramms Jugend und Sport (J+S). Die Teilnehmer (im J+S-Alter) eines Lagers von Jugend+Sport in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gelten während der Dauer des Lagers als Gönner der Rega. Die Teilnehmer müssen dazu vor Beginn des Anlasses in der Sportdatenbank erfasst werden.

Als Deutsche wohnen wir nahe der Schweizergrenze. Werden wir in unser Heimatort repatriiert?

Nein. In diesem Fall sind die Kosten einer Repatriierung nicht Bestandteil der Gönnervorteile. Die vollumfänglichen Gönnervorteile gelten für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz sowie für Auslandschweizer.

Ich bin Schweizer BürgerIn und wandere ins Ausland aus. Kann ich weiter GönnerIn der Rega bleiben?

Ja, jeder Solidaritätsbeitrag ist eine wertvolle Unterstützung für den Betrieb einer kompetenten und professionellen Luftrettung im In- und Ausland. Die vollumfänglichen Gönnervorteile einer gültigen Gönnerschaft gelten für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz sowie für Auslandschweizer.

Gemäss den geltenden Gönnerbestimmungen kommen nur Personen mit Wohnsitz in der Schweiz sowie Auslandschweizer in den Genuss aller Gönnervorteile. Wieso werden die Leistungen für «Ausländer» eingeschränkt?

Als Rettungsorganisation ist die Rega in der Lage, nur einem definierten Personenkreis ihre begrenzten Mittel zur Verfügung zu stellen. Dies im Unterschied zu einem Versicherer, der zu solchen Leistungen verpflichtet ist. Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben, werden als Gönner der Rega die Kosten für Rettungsflüge in der Schweiz erlassen (Transporte in das nächstgelegene Spital).

Mein Freund, nicht Schweizer Bürger, weilt jedes Jahr für einige Wochen in der Schweiz. Kann er auch Rega-Gönner werden? Von welchen Vorteilen profitiert er?

Ihr Freund kann jederzeit Rega-Gönner werden. Ist er Gönner der Rega und hält sich in der Schweiz auf, geniesst er die vollen Gönnervorteile der Luftrettung innerhalb der Schweiz (für die Luftrettung gelten die Landesgrenzen). Was die Gönnervorteile für Rückführungen aus dem Ausland betrifft, gelten diese ausschliesslich für Gönnerinnen und Gönner mit Wohnsitz in der Schweiz (unabhängig von deren Nationalität) sowie für Auslandschweizer. Repatriierungsflüge im Ausland sind zwar möglich, jedoch mit Kosten verbunden, welche die Rega nicht übernehmen kann.

Kann ich eine Rega-Gönnerschaft auch verschenken?

Ja. Mittels einer Online-Anmeldung übermitteln Sie uns die Angaben der zu beschenkenden Person. Die Unterlagen für die Eröffnung der Gönnerschaft werden Ihnen zugestellt. Nach erfolgter Zahlung wird der Gönnerausweis in Geschenkform Ihnen oder der zu beschenkenden Person direkt zugestellt.

Rega-Gönnerschaft verschenken

Kann ich auch für Drittpersonen eine Gönnerschaft abschliessen?

Sie können auf Ihre Gönnnerschaft jede Person aufführen und für sie den Gönnerbeitrag entrichten, unabhängig davon, ob die Personen bei Ihnen wohnen oder nicht.

Gibt es bei der Rega eine Dauergönnerschaft oder eine lebenslange Gönnerschaft?

Nein. Aus verschiedenen Gründen haben wir bis anhin von der Einführung einer lebenslangen Gönnerschaft abgesehen. Als Alternative bietet sich die Möglichkeit eines terminierten Zahlungsauftrages über Ihr Post- oder Bankkonto oder die Vorauszahlung des Gönnerbeitrages bis maximal 5 Jahre.

Welche Vorteile habe ich als Rega-Gönner?

Als Dank für ihre Unterstützung kann die Rega nach ihrem Ermessen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Gönnerinnen und Gönnern die Kosten für die von ihr selbst erbrachten oder von ihr organisierten Hilfeleistungen teilweise oder ganz erlassen, falls Versicherungen oder andere Dritte nicht leistungspflichtig sind und für die Kosten des Einsatzes nicht oder nur teilweise aufkommen müssen.

Gilt die Rega-Gönnerschaft auch für Einsätze der im Kanton Wallis für die Luftrettung zuständigen Rettungsorganisationen?

Ja, die Rega-Gönnerschaft gilt auch für Einsätze, die im Kanton Wallis durch die dortigen Rettungsorganisationen geflogen werden. Für Rega-Gönnerinnen und Rega-Gönner ändert sich an den Gönnerbestimmungen dadurch nichts.

Bin ich als SAC-Mitglied automatisch Rega-Gönner?

Nein. Nur SAC-Jugendmitglieder bis 22 Jahre sind gleichzeitig auch Rega-Gönner.

Gibt es reduzierte Tarife bei den Gönnerbeiträgen z.B. für Jugendliche in Ausbildung, Studenten etc.?

Jugendliche ab 18 Jahren gelten als zusätzliche Einzelpersonen zu CHF 30.-. Aufgrund unserer Erfahrung können wir davon ausgehen, dass die Eltern in der Regel die zusätzliche Gönnerschaft übernehmen oder dass es den Jugendlichen selbst überlassen wird, ob sie mit einem solidarischen Beitrag die Rega unterstützen möchten.

Wir wohnen als Paar zusammen, sind aber mit zwei Einzelgönnerschaften bei der Rega eingetragen. Müssen wir diese Gönnerschaften annullieren und uns neu als Paar anmelden?

Nein. Sie können die beiden Einzelgönnerschaften so belassen und weiterführen. In der Praxis werden die Paar-Gönnerschaften erst dann zusammengeführt, wenn eine Familiengönnerschaft (Paar mit Kindern unter 18 Jahren) erwünscht ist. Wir empfehlen Ihnen jedoch, bei einer der beiden Gönnerschaften das Rega-Magazin abzumelden. Benutzen Sie dafür unser Online-Formular.

Ist es möglich, übers Internet die Daten meiner Gönnerschaft abzufragen oder sogar gewisse Angaben zu mutieren?

Nein, es ist nicht möglich die Daten übers Internet abzufragen. Änderungen der Daten können uns allerdings über ein Web-Formular zugestellt werden oder über unser Gönner-Center 0844 834 844 gemeldet werden.

 

Gibt es automatisch eine Gönnerbestätigung für die Steuern?

Nein. Für das Steueramt genügt das Einreichen der Zahlungskopie (auch Auszug der Internet-Zahlung).

Ist die Rega eine Versicherung?

Nein. Die Rega ist eine gemeinnützige und private Stiftung, welche auf Spendengelder angewiesen ist. Der Gönnerbeitrag ist eine Spende. Als Dank für diese Unterstützung kann die Rega nach ihrem Ermessen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Gönnerinnen und Gönnern die Kosten für die von ihr selbst erbrachten oder von ihr organisierten Hilfeleistungen teilweise oder ganz erlassen, falls Versicherungen oder andere Dritte nicht leistungspflichtig sind und für die Kosten des Einsatzes nicht oder nur teilweise aufkommen müssen.

Ich benötige für eine Schülerarbeit, für eine Vertiefungsarbeit oder für einen Vortrag Material über die Rega. Wie kann ich vorgehen?

Wir empfehlen immer zuerst die Recherche auf unserer Internetseite. Um den Einstieg ins Thema zu erleichtern, haben wir hier eigens für Schüler wertvolle Tipps und Informationen zusammengestellt.

Was macht die Rega mit ausrangiertem Material (zum Beispiel Helme von Helikopterpiloten)? Wird dieses günstig an Interessierte verkauft?

Das ausrangierte Material, das die maximale Gebrauchsdauer erreicht hat, wird von uns entsorgt und aus Sicherheits- und Haftungsgründen nicht zur weiteren Verwendung abgegeben.

Wie wird die Rega finanziert?

Die Rega stützt sich finanziell auf zwei wesentliche Fundamente: Einerseits die zahlreichen Gönnerbeiträge der Schweizer Bevölkerung, andererseits die Erträge aus der Einsatztätigkeit (Zahlungen von Versicherungen etc.). Die Gönnerbeiträge machen rund 60 % der Erträge der Rega aus - das heisst, die Tätigkeit der Rega wird überwiegend von den Gönnerinnen und Gönnern getragen! Der Staat hingegen spielt in der Finanzierung der gemeinnützigen, privaten Stiftung Rega keine Rolle.

Da die Rega ihre Rettungshelikopter und Ambulanzflugzeuge ausschliesslich für Rettungs- und Ambulanzflüge freihält und keine anderen kommerziellen Aktivitäten betreibt, ist die Einsatztätigkeit der Rega finanziell nicht selbsttragend. Das lässt sich mit einer Feuerwehr vergleichen, deren Einsatzfahrzeuge auch nicht kommerziell genutzt werden können und deren Alarmbereitschaft nicht kostendeckend ist. Die permanente Einsatzbereitschaft der Rega erlaubt keine zusätzliche Auslastung der Helikopter und Flugzeuge durch kommerzielle, nicht medizinisch notwendige Flüge.

Die Einsatzbereitschaft auch bei Nacht und in abgelegenen Gebieten bindet grosse finanzielle Mittel. Zudem müssen die Infrastruktur und die Einsatzmittel von Zeit zu Zeit erneuert werden, wenn die Flotte auch in Zukunft dem neuesten Stand der Sicherheit und der medizinischen Ausrüstung angepasst sein soll. Möglich wird dies durch die Gönnerbeiträge.

Die Frage, ob die Ausgaben in der Schweizer Luftrettung berechtigt sind, ist müssig. Aviatik und Medizin sind Arbeitsbereiche, in denen Stillstand Rückschritt bedeutet. Spitzenleistungen von heute sind schnell die Antiquitäten von morgen. Die Rega wird auch weiterhin bewusst an zwei Elementen nicht sparen wollen: beim Personal und beim Einsatzmaterial. Wo täglich Minuten über Leben oder Tod entscheiden, ist auf beiden Ebenen das Beste gut genug.

Wie viele Mitarbeitende beschäftigt die Rega?

Die Rega beschäftigt 409 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand April 2018). Diese setzen sich wie folgt zusammen:

  • Helikopterpiloten (48)
  • Jetpiloten und –pilotinnen (24)
  • Medizinisches Personal (100)
  • Mechaniker (33)
  • Einsatzleiter und -leiterinnen / Dispatcher (48)
  • Mitarbeitende der administrativen Bereiche und der Logistik (156)
Woher kommt eigentlich der Name Rega? Was bedeutet das?

Bis 1979 war der offizielle Name auf Deutsch «Schweizerische Rettungsflugwacht», abgekürzt SRFW, auf Französisch «Garde Aérienne Suisse de Sauvetage», abgekürzt GASS, und auf Italienisch «Guardia Aerea Svizzera di Soccorso», abgekürzt ebenfalls GASS. Diese Bezeichnungen sind Zungenbrecher mit uneinheitlichen Abkürzungen. Die Lösung brachte ein zusammengesetzter Name, der bislang als Funkrufname gedient hatte: Rega aus RE (von «REttungsflugwacht») und GA (von «Garde Aérienne» oder «Guardia Aerea»).

Kann ich die Funktion «Position teilen» auch im Ausland nutzen?

Ja. Aber zur Übermittlung des Standortes an die Einsatzzentrale oder an die Kontakte benötigt die Rega-App eine mobile Datenverbindung. Je nach Vertrag bei Ihrem Mobilfunkanbieter können dadurch Kosten anfallen.

Kann ich die Funktion «Aktivität überwachen» auch im Ausland nutzen?

Ja. Wenn Sie allerdings die Funktion «Aktivität überwachen» aktiviert haben und dann die Aufforderung des Smartphones nicht quittieren bzw. bestätigen, erfolgt ein automatischer Kontrollanruf auf Ihr Smartphone. Dieser Kontrollanruf geschieht von einer Schweizer Nummer und daher können je nach Vertrag bei Ihrem Mobilfunkanbieter Roamingkosten anfallen.