Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Die Rega war am Wochenende stark gefordert

Das herrliche Hochsommerwetter der vergangenen Tage sorgte bei der Rega für Hochbetrieb. Die Rettungshelikopter standen mehr als 140 Mal im Einsatz, zeitweise fast alle gleichzeitig. Und auch im Ausland waren Rega-Crews rund um die Uhr unterwegs, um verunfallte oder erkrankte Schweizerinnen und Schweizer in die Heimat zurück zu transportieren.

Die Helikopter der Rega waren während der letzten drei Tage über das gesamte Spektrum der Einsatzarten hinweg sehr gefragt. Mehrheitlich mussten die Rega-Crews aufgrund von Unfällen in Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten wie Wandern, Klettern, Biken oder Gleitschirmfliegen ausrücken. Sie wurden aber auch zu ersten Jagdunfällen gerufen und wegen Motorrad- und anderen Verkehrsunfällen sowie aufgrund von akuten Erkrankungen alarmiert. Besonders häufig flogen die Helikopter im Tessin und Bündnerland sowie in der Zentral- und Ostschweiz.

 

Ein Intensiver Sommer 2015 für die Rega

Weil das schöne, sehr warme Wetter diesen Sommer wieder mehr Menschen nach Draussen lockte, war auch die Rega öfter unterwegs als noch im vergangenen, aussergewöhnlich kalten und verregneten Sommer 2014. So bewegen sich die Einsatzzahlen nach diesem letzten Hochsommer-Wochenende bei rund 2850 transportierten Patienten für die Monate Juni bis August 2015 - und damit etwa auf dem Niveau des Jahres 2013 (2014: rund 2500 Patienten).

 

Weltweit für Patienten im Einsatz

Nicht nur in der Schweiz, auch im Ausland waren die Dienste der Rega übers Wochenende gefragt. Die drei Ambulanzjets der Rega transportierten Patienten aus Sri Lanka, Italien, Frankreich, Spanien und Portugal. Weitere Flugärzte und Pflegefachpersonen standen im Einsatz, um mittels Linienflugzeug erkrankte oder verunfallte Schweizerinnen und Schweizer - deren stabiler Zustand diese Art der Repatriierung erlaubt - aus Brasilien, Kanada, Österreich und der Türkei in die Heimat zu begleiten.

Rega-Mediendienst
Ariane Lendenmann