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Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht, zur Startseite

Ein Netz für die Schweiz

Rasch beim Patienten eintreffen kann nur, wer bereits in der Nähe ist: Die Rega betreibt deshalb 14 über die ganze Schweiz verteilte Einsatzbasen und eine nationale Luftrettungszentrale. Erfahren Sie, wie das Einsatzdispositiv der Rega funktioniert und wie wir sicherstellen, dass auch Ihnen im Notfall rasch geholfen werden kann.

Die Einsatzbasen der Rega sind so über die ganze Schweiz verteilt, dass die Helikopter-Crews innerhalb von 15 Flugminuten jeden Ort in der Schweiz erreichen können. Den Grundstein für dieses Einsatzkonzept hatte der Rega-Gründer Dr. Rudolf Bucher bereits Anfang der 1950er-Jahre gelegt. In seinem Buch «Fliegen Retten Helfen» hielt er fest: «Wie rasch auch unsere Flugzeuge startbereit sein mögen, wie schnell sie auch relativ weite Strecken zu überfliegen vermögen, (...) wir wollen von Anfang an unsere Einsätze nicht von einem einzigen zentralen Ausgangspunkt aus starten.»

Mehr Flexibilität dank Verteilung

Die Verteilung der Luftrettungsmittel auf verschiedene, dezentrale Standorte erlaubt nicht nur kurze Anflugwege, sondern sorgt auch für mehr Flexibilität bei der Wahl der Mittel: Kann die Crew einer Basis aufgrund dichten Nebels nicht starten, so kann womöglich eine andere den Einsatz übernehmen, deren Standort nicht im Nebel liegt. Die Standorte der Rega-Basen orientieren sich seit jeher nicht an Kantonsgrenzen oder politischen Interessen, sondern an für die Luftrettung wichtigen Faktoren, wie beispielsweise der Topografie. Ein Beispiel hierfür ist das Engadin: Das 80 Kilometer lange Hochtal im Südosten der Schweiz ist bei tiefer Bewölkung für einen Helikopter, der ausserhalb des Hochtals stationiert ist, nicht erreichbar. Weil die Rega aber auch im Engadin die medizinische Grundversorgung aus der Luft rund um die Uhr sicherstellen will, betreibt sie auf dem Flugplatz Samedan das ganze Jahr über
eine Einsatzbasis.

Zentrale Koordination ist nötig

Damit das Rega-Einsatzdispositiv mit 14 über das ganze Land verteilten Basen zum Wohl der Patienten optimal eingesetzt werden kann, bedarf es einer zentralen Koordination aller Einsätze. Nur so kann mit Blick auf alle laufenden Einsätze und andere Faktoren, wie beispielsweise Wetterverhältnisse, sichergestellt werden, dass immer die nächste geeignete Crew aufgeboten wird. Auch dies hatten bereits die Rega-Pioniere erkannt und im Jahresbericht von 1961 festgehalten: «Eine zentrale Einsatzleitung hat den Überblick über die einsatzbereiten, resp. eingesetzten Luftfahrzeuge (…). Wir sind verantwortlich, dass die zweckmässigsten und die dem Unfallplatz nächst liegenden Mittel eingesetzt werden.» Eine Erkenntnis, die mit der stets gestiegenen Anzahl von Einsätzen und einer zunehmenden Komplexität in der Luftrettung heute aktueller ist denn je.

Es ist nämlich die Kombination von dezentralen Standorten und einer zentralen, übergeordneten Koordination der Luftrettungsmittel, die im Notfall dafür sorgt, dass die medizinische Hilfe aus der Luft so rasch wie möglich beim Patienten eintrifft.

Deshalb hat die Rega in den letzten 70 Jahren nicht nur in Einsatzbasen und Rettungshelikopter investiert, sondern auch in ihre nationale Luftrettungszentrale, das Herz des Rega-Einsatzdispositivs. Dort koordinieren spezifisch für die Anforderungen der Luftrettung ausgebildete Einsatzleiterinnen und -leiter alle Helikoptereinsätze. Sie bieten nicht nur die nächste, geeignete Crew auf, sondern unterstützen diese auch während der Einsätze und koordinieren laufend mit Einsatzpartnern wie Polizei, Ambulanzen, Pistenrettungsdiensten, Spitälern, Bergrettern, und Privaten sowie zwischen den Helikopter-Crews.

Von Gönnern finanziert

Mit diesem Einsatzdispositiv verfügt die Schweiz über eines der dichtesten Luftrettungsnetze der Welt. Den Grundstein dafür gelegt haben die Rega-Pioniere mit ihren Analysen und Überlegungen. Für die Finanzierung der aufwendigen Infrastruktur aber haben andere gesorgt: Bis heute sind es die Gönnerinnen und Gönner, welche die Infrastruktur mit ihrem solidarischen Beitrag finanzieren. Sie ermöglichen uns, dieses Netz zugunsten der Schweizer Bevölkerung stetig weiter auszubauen und so die medizinische Versorgung aus der Luft weiter zu verbessern.
 

Zusätzliche Rettungshelikopter bei Bedarf

Aus Erfahrung wissen wir, dass beispielsweise an schönen Winterwochenenden oder zu Ferienzeiten mit einem erhöhten Einsatzaufkommen zu rechnen ist. Dann werden auf den Rega-Basen Wilderswil und Untervaz zusätzliche Rettungshelikopter stationiert. Diese werden als Rega 16 (Untervaz) und Rega 17 (Wilderswil) eingesetzt und sorgen dafür, dass die medizinische Hilfe aus der Luft auch bei grossem Einsatzaufkommen rasch bei den Patienten eintrifft.

 

Zusätzliche Informationen