Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Rega nimmt neues Einsatzleitsystem in Betrieb

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega konnte am Montag, 3. Dezember 2012 ihr neues Einsatzleitsystem (ELS) in Betrieb nehmen. Die Umschaltung auf die neue Infrastruktur verlief reibungslos. Die Inbetriebnahme des neuen ELS ist ein wichtiger Meilenstein innerhalb des Grossprojekts REMICO (Rega Mission Control), welches voraussichtlich Ende 2014 abgeschlossen sein wird.

Das über vier Jahre dauernde Grossprojekt REMICO hat zum Ziel, die bestehende Infrastruktur durch ein integriertes Einsatzleitsystem mit einem modernisierten Funknetz zu ersetzen. Dieser Schritt wurde notwendig, da verschiedene bisher eingesetzte Teilsysteme das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten und sich die Wartung respektive die Beschaffung von Ersatzteilen immer schwieriger gestaltete.

In einer ersten Projektphase und als Grundlage für das moderne Einsatzleitsystem ist die Basis-Infrastruktur erneuert worden. Eine eigens im Rega-Center aufgebaute provisorische Einsatzzentrale diente in den letzten Monaten als Test- und Schulungsumgebung. Am 3. Dezember 2012 konnte das neue ELS in Betrieb genommen und damit die zweite Projektphase abgeschlossen werden. Um den Übergang reibungslos zu gestalten, arbeitet das Team der Einsatzleitung bis zum Frühsommer 2013 in den provisorischen Räumlichkeiten. Die eigentliche Rega-Einsatzzentrale wird in dieser Zeit umgebaut und mit den neuen Systemen ausgerüstet.

Unter REMICO wird ein grosser Teil des Alarmierungsablaufes digitalisiert. Durch die neuen, untereinander verbundenen Systeme kann die
Rega-Einsatzleitung Rettungen noch effizienter koordinieren. Damit die optimierten Prozesse über den gesamten Rettungsprozess hinweg greifen, werden in der abschliessenden Projektphase bis Ende 2014 alle 42 Rega-Funkstationen modernisiert.

Insgesamt investiert die Rega rund 21 Millionen Franken in das Projekt REMICO.

Rega-Mediendienst
Karin Hörhager