Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Rega will am Standort Basel festhalten

Die Rega-Einsatzbasis Basel befindet sich seit über 40 Jahren im Dreiländereck am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg. Gemäss einer kürzlich abgeschlossenen Machbarkeitsstudie der Rega wäre auch ein anderer Standort in der Nähe denkbar, doch die Rega möchte in Basel bleiben.

Die Rega stellt von ihrer Einsatzbasis Basel die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Grossraum Basel und Nordwestschweiz aus der Luft sicher. Seit 1975 ist die Basis am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg beheimatet. Da das bestehende Baurecht am EuroAirport im Jahr 2020 abläuft, hat die Rega in den vergangenen Monaten verschiedene Szenarien geprüft – von einer Verlängerung des bestehenden Baurechts über einen Neubau am gleichen Standort bis zur Verlegung an einen anderen Standort. Im Rahmen dieser Abklärungen wurde am Flugplatz in Fricktal-Schupfart eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, deren Ergebnisse seit kurzem vorliegen. Die Studie kommt zum Schluss, dass an dem Flugplatz der Bau einer Rega-Basis luftfahrttechnisch realisierbar und aller Voraussicht nach auch bewilligungsfähig wäre.

 

Optimal für die Rega wäre eine Verlängerung des Baurechts

Die Rega fühlt sich an ihrem heutigen bewährten Standort Basel grundsätzlich sehr wohl und der Standort hat sich bewährt. Auch haben Gespräche mit der Direktion des EuroAirport ergeben, dass begründete Aussicht auf eine Verlängerung des bestehenden Baurechts besteht. Die Rega nimmt darum im Moment keine weiteren Standortabklärungen in der Region vor und verfolgt die Machbarkeitsstudie auch in Fricktal-Schupfart nicht weiter. Die Rega hat die Vertreter des Flugplatzes über die Resultate der Machbarkeitsstudie informiert und sich für die gezeigte Offenheit bedankt. Selbstverständlich verfolgt die Rega die Situation weiterhin aufmerksam. Mit der Direktion des Euro-Airport sollen in den kommenden Monaten die Gespräche über die Verlängerung des Baurechts aufgenommen werden.

 

Rega-Mediendienst
Harald Schreiber