Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Spektakuläre Rettungsübung mitten in der Stadt Genf

Steckt ein Bauarbeiter auf einem Kran in ernsthaften Schwierigkeiten, kann er oft nur mit einem Helikopter und dem Einsatz einer Rettungswinde aus seiner Notlage befreit werden. Um sich für einen solchen Ernstfall zu rüsten, trainierte am vergangenen Freitag, 17. Oktober 2014, die Crew von Rega 15, der Rega-Partnerbasis in Genf, zusammen mit den Rettungsspezialisten Helikopter der städtischen Berufsfeuerwehr hoch über den Dächern von Genf.

Eine Rettungscrew der Rega besteht grundsätzlich aus einem Piloten, einem Rettungssanitäter und einem Notarzt. In speziellen Situationen - etwa wenn gebirgstechnische Erfahrung oder Hilfestellung bei Bergungsarbeiten erforderlich sind - zieht die Rega zur Unterstützung ihrer Crew einen eigens dafür geschulten Rettungsspezialisten Helikopter des Schweizer Alpen-Club SAC hinzu oder - in städtischer Umgebung - einen sogenannten Höhenretter der jeweiligen Berufsfeuerwehren.

Teamwork und Training sind im Ernstfall ausschlaggebend

Bei der Evakuation eines verunfallten Bauarbeiters von einem Kran müssen die Retter gut eingespielt sein und wissen, was zu tun ist. Aus diesem Grund wird diese Rettungssituation in Genf einmal im Jahr trainiert und die Zusammenarbeit zwischen der Helikoptercrew von Rega 15 und den Rettungsspezialisten Helikopter des SIS in Genf überprüft und gestärkt. Denn parallel zum technischen Fortschritt in der Rettung sind in den vergangenen Jahren auch die Anforderungen an die Rettungsspezialisten stark gestiegen. Besondere Einsätze und Rettungsabläufe werden deshalb regelmässig geübt.

120 Rettungsspezialisten Helikopter sind schweizweit im Einsatz - davon 22 in der Romandie und 6 von ihnen bei SIS Genf. Sie kommen sowohl im urbanen wie auch im alpinen Gelände zum Einsatz - und sind genau wie die Rega jederzeit bereit, rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.

Rega-Mediendienst