Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Verletzte nach 2 Tagen aus Tobel geborgen

In einem Tobel beim Sihlsee hat eine verletzte Frau 2 Tage gelegen, bis sie entdeckt wurde und von der Rega mit der Rettungswinde des Helikopters geborgen werden konnte.

Die Rega-Basis Mollis und zwei Rettungsspezialisten des SAC bargen zusammen die Verletzte mit der Rettungswinde des Helikopters. Sie wurde ins Spital Lachen geflogen. Ihre Verletzungen sind nicht gravierend.

Die 34-jährige Frau muss im Gebiet von Grosserruns, südwestlich von Goss (SZ), bei einer Wanderung ausgerutscht und in ein unwegsames Tobel gefallen sein. Dabei zog sie sich Beinverletzungen zu, die es ihr verunmöglichten, auf den Weg zurück zu finden. Sie muss mindestens zwei Tage und Nächte auf 1200 Metern Höhe im Freien verbracht haben, bis am Samstagabend kurz vor 18:00 Uhr ein Wanderer ihre schwachen Hilferufe hörte und sie im Tobel liegend, verletzt und völlig entkräftet auffand. Der Passant alarmierte mit seinem Handy die Rega.

Schwer verletzter Bersteiger aus Wand gerettet
In einer aufwändigen Rettungsaktion hat die Rega am Samstagmittag einen österreichischen Alpinisten aus den Felsen des Wildhauser Schafbergs (SG) gerettet.

Die Rettung mit der Rettungswinde des Helikopters aus der steilen Wand war für die Besatzung der Rega-Basis St. Gallen und den zugezogenen SAC-Rettungsspezialisten aus Wildhaus anspruchsvoll und dauerte 40 Minuten. Der 57-jährige Vorarlberger wurde mit schweren Verletzungen ins Landeskrankenhaus nach Feldkirch (A) geflogen.

Beim Aufstieg der Zweierseilschaft in der Schafbergwand hatte sich eine grosse Felsplatte gelöst und den Mann mit sich gerissen. Dem Sturz über 20 Meter folgte weiterer Steinschlag, der den Alpinisten verletzte. Sein Begleiter rief um Hilfe. In der folge konnten Wanderer mit ihrem Handy die Rega alarmieren.