Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Vier Verschüttete in Lawine - überlebt

Die Rega hat am frühen Sonntagmorgen in der Gegend des Piz Palü (GR) vier Tourengänger evakuiert, die sich aus einer Lawine selber befreit hatten.

Drei Mitglieder der Gruppe waren unverletzt geblieben. Ein Vierter hatte nur geringfügige Verletzungen davongetragen. Da alle jedoch ihre Skis und weitere Ausrüstungsteile in den Schneemassen verloren hatten, war eine Rettung mit dem Helikopter der Rega-Basis Samedan nötig.

Die Skitourengruppe, bestehend aus vier Schweizern, befand sich vor 0800 Uhr auf dem Aufstieg zum Piz Palü, als sie in der Gegend der Camprenna-Brüche auf etwa 3000 m/M von einer Lawine überrascht und mitgerissen wurden. Drei von ihnen konnten sich sofort selber befreien, den Vierten orten und ebenfalls ausgraben. Dieser war nur leicht verletzt. Er wurde zur Kontrolle ins Spital Samedan geflogen.

Bauersfrau von Stier getötet Die Rega wurde am Samstagabend alarmiert, weil eine Bäuerin in Niederried bei Kallnach (BE) von einem Stier angefallen und schwer verletzt worden war.§
Die 45-jährige Frau war gegen 1900 Uhr im Begriff, zusammen mit Familienangehörigen die Kühe und den Stier von der Weide in den Stall zu treiben. Dabei wurde sie vom Stier angegriffen und zu Boden geschleudert, wo sie schwer verletzt liegen blieb. Trotz Reanimation durch den Rettungsdienst Aarberg und den Arzt der Rega-Basis Bern verstarb die Frau noch auf der Unfallstelle.

Tödlicher Gleitschirmunfall§

Bei einem Gleitschirmunfall in Tavannes (BE) waren die Bemühungen des Rega Arztes umsonst. Der Pilot verschied auf der Unfallstelle.
Am Samstag, kurz von 1100 Uhr war der Gleitschirmflieger in Montoz gestartet. Aus noch ungeklärten Gründen stürzte er vor der Landung in Tavannes aus einer Höhe von ca. 10 Metern ab. Anwesende Personen leisteten erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rega-Arztes. Trotz Reanimation starb der 32-jährige Schweizer wenig später auf der Unfallstelle.