Service Navigation

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.

Rega-Shop

Sprachnavigation

Schriftgrösse ändern

Suche

Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht, zur Startseite

Wie Sie sich vor Reisekrankheiten schützen können

Reisekrankheiten können alle treffen. Sorgen Sie vor, damit Sie Ihre Ferien im Ausland geniessen können.

Sommer, Sonne, Berge, Strand – wie lange haben Sie sich auf Ihre wohlverdienten Ferien gefreut, und nun, kaum angekommen, werden Sie krank. Reisekrankheiten können einem die schönste Zeit des Jahres so richtig vermiesen. Magen-Darm-Erkrankungen, Allergien oder ein Sonnenbrand – die klimatischen und hygienischen Bedingungen am Ferienort sind oft anders, als wir es von zu Hause gewohnt sind. Ebenso ist erwiesen, dass es in den Ferien häufiger zu Unfällen kommt. Nicht etwa, weil wir unvorsichtiger sind. Sondern weil wir in den Ferien oft mehr unternehmen als im Alltag und Hobbys frönen, die wir sonst seltener oder gar nicht pflegen.

Frühzeitig mit der Reisevorbereitung beginnen

Wie können Sie vorsorgen, und was können Sie tun, wenn es Sie trotz aller Vor- und Umsicht trifft? Eine gute Reisevorbereitung beginnt je nach Destination Wochen oder gar Monate vor Reisebeginn. Informieren Sie sich über das Klima, häufig vorkommende Krankheiten und mögliche Impfvorschriften in der betreffenden Region. Informationen zu erforderlichen Impfungen und weitere medizinische Empfehlungen für Ihr Reiseland erhalten Sie beispielsweise bei Ihrem Hausarzt, dem Bundesamt für Gesundheit oder auf der Onlineplattform healthytravel.ch des Schweizerischen Expertenkomitees für Reisemedizin. Es empfiehlt sich, bei dieser Gelegenheit auch die Deckung bei Krankheit und Unfall im Ausland durch Ihre Krankenkasse, Unfallversicherung etc. zu klären. Denken Sie frühzeitig an eine Zusatz- resp. Reiseversicherung oder einen Schutzbrief, und prüfen Sie die Gültigkeit Ihrer Rega-Gönnerschaft. Werfen Sie sicherheitshalber auch einen Blick auf das Kleingedruckte Ihrer Versicherungspolicen, etwa die Ausschlüsse aus der Leistungspflicht.

Nachdem Sie sich ausführlich informiert haben, geht es an die Zusammenstellung der persönlichen Reiseapotheke. Der Inhalt hängt stark von Art und Ziel Ihrer Reise, der Dauer sowie den vorgesehenen Aktivitäten ab. Das macht allgemeingültige Empfehlungen schwierig.

Medikamente ins Handgepäck

Trotzdem haben wir einige Medikamente, die in jede Reiseapotheke gehören, für Sie zusammengestellt (siehe unten). Wenn Sie an einer Krankheit leiden und Medikamente einnehmen müssen, ist es wichtig, eine ausreichende Menge im Handgepäck mitzuführen. Falls Sie Medikamente benötigen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, empfehlen wir Ihnen dringend, sich vor der Reise zu erkundigen, ob und unter welchen Bedingungen Sie diese ins Reiseland einführen dürfen. Ihr Hausarzt hilft Ihnen auch hier bestimmt gern weiter.

Schutz für die Haut

Einmal an Ihrer Feriendestination angekommen, trägt umsichtiges Verhalten dazu bei, dass die schönsten Wochen des Jahres reibungslos verlaufen. So sollte am Urlaubsort auf einen ausreichenden Lichtschutzfaktor geachtet werden. Je nach Destination (z. B. Australien und Neuseeland) liegt die örtliche Empfehlung (Faktor 50 – 70) nämlich deutlich über unseren Standards. Insektenstichen kann durch entsprechende Kleidung und den Gebrauch eines Insektenschutzmittels vorgebeugt werden. Auch kleine Verletzungen sollten konsequent und wiederholt desinfiziert und bei juckenden Hautveränderungen hautberuhigende Substanzen aufgetragen werden.

Kochen, braten, schälen

Aufgrund der Umstellung der Essgewohnheiten und für den Körper ungewohnter Bakterien und Viren ist Reisedurchfall eine der häufigsten Erkrankungen während der Ferien. Obwohl sehr unangenehm, verläuft Reisedurchfall in den meisten Fällen aber unkompliziert und heilt nach drei, vier Tagen von alleine aus. Im Vordergrund steht bei der Behandlung der Ausgleich des Flüssigkeitsund Salzverlusts. Um gar nicht erst an Durchfall zu erkranken, hilft das Befolgen des Merksatzes: «Cook it, boil it, peel it or forget it!» («Koche es, brate es, schäle es oder vergiss es!»)

Und sollte es Sie trotz aller Vorkehrungen ganz schlimm treffen, so ist die Rega auch im Ausland rund um die Uhr für Sie da. Rufen Sie uns an, wenn Sie im Ausland wegen eines medizinischen Problems nicht mehr weiterwissen. In vielen Fällen können unsere Beratungsärzte bereits am Telefon weiterhelfen. Oder wir sorgen dafür, dass Sie im Rega-Jet oder an Bord eines Linienflugzeugs professionell betreut in die Heimat zurückfliegen können. Wir wünschen Ihnen eine schöne und erholsame Sommerzeit und vor allem unfallund krankheitsfreie Ferien.

Tipps für eine optimale Basis-Reiseapotheke

  • persönliche Medikamente
  • schmerz- bzw. fiebersenkendes Mittel
  • Desinfektionsmittel
  • Schnellverband und Gaze
  • elastische Binde
  • Heftpflaster
  • Schere, Pinzette
  • Thermometer in bruchsicherer Hülle
  • Schnupfen, Husten etc. 
  • Juckreiz, Allergien etc. 
  • Insektenstiche
  • Reisekrankheit, Übelkeit, Erbrechen
  • Durchfall
  • Medikamente zur Prophylaxe oder Notfallreserve
  • starke Insektenschutzmittel
  • Moskitonetz

Zusätzliche Informationen

Themen:

Ratgeber