Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Zahlreiche Rega-Einsätze für Wintersportler

Die Rettungsmannschaften der Rega sind am Wochenende zu zahlreichen Wintersportunfällen gerufen worden. Ein "Basejumper", der im Kanton Obwalden gegen eine Felswand geprallt war, konnte am Samstag von der Rega nur noch tot geborgen werden.

Auf den Skipisten herrschte am Wochenende Hochbetrieb. Entsprechend oft wurden auch die Rettungsmannschaften der Rega zu Hilfe gerufen. Am Samstag betrafen an die zwanzig Notrufe Wintersportler, am Sonntag waren es über zwei Dutzend. Unangenehme Folgen hatten für mehrere Beteiligte auch Schlittelfahrten. Für einen Neun- und einen zehnjährigen Buben endete die Partie im Kantonsspital Glarus, eine 38-jährige Frau zog sich sich beim Schlitteln auf der Lenzerheide bei einem Sprung über eine Schanze Verletzungen zu.

Am Samstag nachmittag konnte der Rega-Arzt bei einem im Raum Engelberg aus mehreren hundert Metern Höhe abgestürzten Basejumper nur noch den Tod feststellen. Der 26-jährige Mann aus dem Kanton Zürich war am Fallschirm in Begleitung eines Kollegen in die Tiefe gesprungen. Der Fallschirm des Verunglückten öffnete sich nahe einer Felswand, gegen die der Sportler in der Folge prallte.