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Rega – Swiss Air-Rescue, to home page

Intensives Auffahrtswochenende für die Rega-Crews

Das mehrheitlich schöne Wetter lockte am verlängerten Auffahrtswochenende die Menschen nach draussen. Entsprechend gefragt war die medizinische Hilfe aus der Luft: Vom Donnerstag, 26. Mai, bis Sonntag, 29. Mai 2022, stand die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega schweizweit über 150 Mal im Einsatz.

Das schöne Wetter sorgte vor allem an Auffahrt und dem darauffolgenden Freitag für ein erhöhtes Einsatzaufkommen: Die Einsatzzentrale der Rega organisierte an diesen beiden Tagen jeweils über 50 Einsätze.

Rega nach Gletscherabbruch am Grand Combin (VS) im Einsatz

Gemeinsam mit anderen Rettungsorganisationen und Helfern stand die Rega am Freitag nach einem Gletscherabbruch am Grand Combin (VS) im Einsatz. Die Sanitätsnotrufzentrale 144 des Kantons Wallis hatte am frühen Freitagmorgen die Einsatzzentrale der Rega alarmiert. Mehrere Gruppen von Bergsteigern waren von herunterstürzenden Eisbrocken getroffen worden. Die Rega-Einsatzzentrale bot unmittelbar nach der Alarmierung die Rega-Crew der Basis Sion auf, welche sich direkt zur Unfallstelle begab. Weil aufgrund der Lage vor Ort zusätzliche Rettungskräfte erforderlich waren, wurden nur wenig später in Absprache mit der Walliser Sanitätsnotrufzentrale auch noch die Crew der Rega-Basis Wilderswil sowie eine Air-Glaciers-Crew aus Lauterbrunnen durch die Rega-Einsatzzentrale aufgeboten. Vor Ort kümmerten sich die Einsatzcrews der Air Zermatt, Air-Glaciers und Rega gemeinsam um die medizinische Erstversorgung der Verunfallten. Die beiden Rega-Crews aus Sion und Wilderswil flogen zwei Personen mit Verletzungen in die nächsten geeigneten Spitäler.

 

Einsatz mit der Rettungswinde auf der Lägern (AG)

Am häufigsten standen die Rega-Crews über das Auffahrtswochenende für verunfallte Wanderer und Freizeitsportler im Einsatz. So beispielsweise am Auffahrtsdonnerstag auf der Lägern (AG). Ein Mann war bei der Wanderung über einen Grat gestürzt und hatte sich so schwer am Fuss verletzt, dass er nicht mehr weitergehen konnte. Die Rega-Crew aus Basel konnte ihn mit der Rettungswinde aus dem unwegsamen Gelände ausfliegen und anschliessend direkt in das nächste, geeignete Spital transportieren. Die restlichen Einsätze in der Schweiz widerspiegeln das breite Einsatzspektrum der Rega: Die rasche, medizinische Hilfe aus der Luft war auch aufgrund von akuten Erkrankungen, Verkehrs- und Arbeitsunfällen gefragt. Zudem standen die Rettungshelikopter der Rega für Verlegungsflüge von Regional- in Zentrumsspitäler im Einsatz.

 

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