Die Anzahl Rega-Einsätze unterliegt natürlichen Schwankungen und widerspiegelt die Wetterbedingungen und das Freizeitverhalten der Bevölkerung und Touristen in der Schweiz. Insgesamt verzeichnete die Schweiz im vergangenen Jahr mit Ausnahme des eher regnerischen Julis einen relativ sonnigen und warmen Sommer. Dies widerspiegeln auch die Einsatzzahlen: Im Juni flogen die Rega-Crews mehr Einsätze als im Vorjahr (1'462, +17,9 %), im Juli (1'736, –8,0 %) hingegen waren sie weniger häufiger in der Luft.
Medizinische Hilfe auch im Ausland
Die Rega hilft nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit. 2025 wandten sich 2'590 Personen mit medizinischen Problemen im Ausland an die Rega (+1,5 %). 1'234 von ihnen (+2,5 %) konnte die Rega telefonisch weiterhelfen. Für 1’356 Patientinnen und Patienten war eine Repatriierung in die Heimat medizinisch notwendig. Die Rega sorgt in solchen Fällen dafür, dass die Betroffenen nach Hause zurückkehren können – an Bord von einem ihrer drei Ambulanzjets oder eines Linienflugzeugs.
Rega-Ambulanzjets etwas häufiger in der Luft
Die drei Ambulanzjets der Rega waren im vergangenen Jahr etwas öfter in der Luft als im Vorjahr: Die Jetcrews flogen insgesamt 1'049 Einsätze (+1,5 %) und transportierten dabei 1'046 Patientinnen und Patienten (+1,7 %). Für 310 Personen organisierten die Einsatzleiterinnen und Einsatzleiter einen Rückflug im Linienflugzeug (–2,8 %). Diese ökonomische und ökologische Alternative zum Ambulanzjet wird immer dann berücksichtigt, wenn der Zustand der Patientin oder des Patienten stabil genug ist, keine negativen Auswirkungen auf Mitreisende zu erwarten und ausreichend Sitzplätze an Bord des Linienflugzeugs verfügbar sind. Auch die Anzahl Repatriierungen schwankt, und die Einsatztätigkeit der Rega-Jets ändert sich entsprechend der Reise- und Arbeitstätigkeit der Schweizer Bevölkerung im Ausland.