Schweizerische Rettungsflugwacht Rega, zur Startseite

Ihr Warenkorb ist leer.

Rega-Shop
Ein roter Rega Airbus H145 Helikopter ist auf einer Bergwiese, umgeben von grünen Pflanzen und weissen Blüten, unter blauem Himmel gelandet. Das Bild illustriert einen Einsatz bei einem Wanderunfall.

Hilfe für Wanderer und Wanderinnen

Wandern gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Schweizer Bevölkerung: Rund 2,7 Millionen Menschen gehen diesem Hobby nach – vom gemütlichen Sonntagsausflügler bis zum ambitionierten Freizeitsportler. Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) verletzen sich jedes Jahr etwa 37'000 Wandernde. Die Rettungscrews der Rega kommen jährlich zwischen 1'000 und 1'300 Wandernden in Not zu Hilfe – meist aufgrund eines Unfalls.

Alle Helikopter mit Rettungswinde ausgerüstet

Im unwegsamen Gelände, weitab von Strassen, wird selbst ein gebrochener Fuss zu einem Fall für die Rega. Zu den Alarmursachen gehören neben Verletzungen auch Erkrankungen. Hinzu kommen Einsätze für unverletzte Wanderer in Notsituationen: Oft kann eine frühzeitige Rettung eine ernsthafte Verletzung verhindern. Wanderunfälle treten nicht nur in den Bergen, sondern auch im Mittelland auf. Alle Rega-Helikopter sind mit einer Rettungswinde ausgerüstet, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn der Helikopter beim Patienten oder bei der Patientin nicht landen kann.

Anzahl geretteter Wanderinnen und Wanderer pro Jahr

1257
1043
214
2020
1220
976
244
2021
1102
886
216
2022
1173
956
217
2023
1195
982
213
2024
1281
1'041
240
2025
Unfälle
Krankheiten

Wie die Zahlen zeigen, unterliegt die Anzahl der Einsätze stets gewissen natürlichen Schwankungen. Diese spiegeln die Wetterbedingungen, Freizeitaktivitäten und Reisegewohnheiten der Bevölkerung und der ausländischen Touristen in der Schweiz wider. Die Erfahrung zeigt, dass bei gutem Wetter die Anzahl der Einsätze aufgrund von Freizeitunfällen, wie beispielsweise Berg- und Wanderunfällen, zunimmt.

Im Notfall für unsere Patienten da

Die Einsatzbasen der Rega sind so über die ganze Schweiz verteilt, dass die Helikopter-Crews innerhalb von 15 Flugminuten jeden Ort in der Schweiz erreichen können. Damit das Rega-Einsatzdispositiv mit 14 über das ganze Land verteilten Basen zum Wohl der Patienten optimal eingesetzt werden kann, bedarf es einer zentralen Koordination aller Einsätze. Nur so kann mit Blick auf alle laufenden Einsätze und andere Faktoren, wie beispielsweise Wetterverhältnisse, sichergestellt werden, dass immer die nächste geeignete Crew aufgeboten wird.

Anzahl geretteter Wanderinnen und Wanderer pro Rega-Basis im Jahr 2025

Rega-Stützpunkte und Wanderunfall-Statistik
Karte der Schweiz mit Rega-Basen
Basis Zürich: 24Basis Basel: 6Basis Bern: 47Basis Lausanne: 58Basis Untervaz: 110Basis Locarno: 154Basis St. Gallen: 64Basis Erstfeld: 198Basis Samedan: 110Basis Wilderswil: 170Basis Mollis: 130Basis Zweisimmen: 80Basis Genf: 9Basis Sion: 75

Auch wenn die Gebirgsbasen der Rega mehr Wanderinnen und Wanderer retten, sind auch die Crews der Mittellandbasen regelmässig nach Wanderunfällen im Einsatz. Alle Rettungshelikopter der Rega sind mit einer Rettungswinde ausgerüstet und bestens für solche Einsätze geeignet.

In diesen Monaten rettet die Rega am meisten Wanderer und Wanderinnen

2020
2021
2022
2023
2024
2025
3002001000
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez