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Rega – Schweizerische Rettungsflugwacht

Das Rega-Center am Flughafen Zürich entsteht

1990

14. Juli: Während eines Rettungseinsatzes in den Waadtländer Alpen wird die Alouette HB-XHY bei der Landung von einer Windböe gegen den Hang gedrückt und zerstört. Glück im Unglück: Es kommen keine Personen zu Schaden.

Am 13. August stürzt die Bölkow 105 XGY im Knonaueramt (ZH) während eines Schulungsfluges ab. Eine Person wird verletzt, die Maschine erleidet Totalschaden.

1991

14. August: Die neue Einsatzbasis Uri, ein Zweckbau mit einer markanten Architektur, wird in Erstfeld in einer kleinen Feier dem Betrieb übergeben.

20. Oktober: Die neue Rega-Basis auf dem Flughafen Bern-Belp ist vollendet und wird eingeweiht.

1992

14./15. August: Anlässlich ihres Tages der offenen Tür nimmt die Crew der Basis Untervaz den ersten von 15 bestellten Helikoptern des Typs Agusta A 109 K2 mit der Immatrikulation HB-XWB in Betrieb.

19. August: Im Auftrag des TCS repatriiert die Rega auf ihrem 100'000. Einsatz einen schwer verletzten Autofahrer von Tunis nach Genf.

1993

16. Februar: Während eines Überfluges von der Basis Gsteigwiler nach Kloten stürzt die Agusta A 109 HB-XWE bei Buonas in den Zugersee. Der Pilot kommt dabei ums Leben.

5. Juli: Der Stiftungsrat beschliesst, das «Rega-Center» auf dem Flughafenareal in Kloten zu bauen.

8. September: Während des Versuchs, ein verletztes Rind auf der Alp Bargis ob Flims abzutransportieren, stürzt die Alouette HB-XRC aus geringer Höhe ab. Der Pilot wird verletzt.

16. September: Beim Rumpelgraben ob Niederriet am Brienzersee wird die Alouette HB-XFF bei einem missglückten Landemanöver total beschädigt. Alle drei Insassen bleiben unverletzt.

1994

Am 20. März stirbt Fredy Wissel fast 90-jährig in St. Moritz. Wissel war an Hunderten von Rettungsaktionen und Versorgungsflügen beteiligt. Für seine Tätigkeiten erhielt er mehrere Auszeichnungen.

1995

14. November: Als erste Frau wird Anne Ormond-Ronca, Vertreterin des Schweizerischen Roten Kreuzes, in den Stiftungsrat gewählt.

1996

11. Juni: Erstmals im 44-jährigen Bestehen der Rega führt ein Einsatz rund um die Welt. Der Flug mit erweiterter Crew (zwei Captains, zwei Co-Piloten, eine Ärztin und eine Krankenschwester) dauert 43 Stunden. Im Canadair CL-601 «Challenger» werden drei Patienten transportiert; Zwischenlandungen erfolgen in Muscat, Bangkok, Chabarovsk, Anchorage, Reading, Faro und Valencia.

1997

9. Mai: Die Rega zieht von ihrem Hauptsitz an der Mainaustrasse in Zürich ins neue Rega-Center am Flughafen Zürich um.

Für Luftrettung in der Schweiz gilt neu die vierstellige Alarmnummer «1414».

31. Juli: Bei einer Rettungsaktion der Einsatzbasis Lausanne in Veyges bei Leysin VD verunglücken der Arzt sowie eine Patientin tödlich, als das Seil der Rettungswinde reisst.

1998

15. Juli: Der Helikopter HB-XWF touchiert beim Einsatz bei Lodrino TI ein Kabel und stürzt ab. Am darauffolgenden Tag erliegt der Pilot seinen schweren Verletzungen.

15. August: Die neue Einsatzbasis Graubünden in Untervaz wird eingeweiht. Die Rega ist Mieterin bei der Air Grischa.

11. November: Stiftungsratspräsident Peter J. Bär stirbt an Herzversagen. Rund 30 Jahre stand er mit der Rega in enger Verbindung. Seit dem 3. Dezember 1980 war er Stiftungsratspräsident. Seine Nachfolge tritt Vizepräsident Kurt Bolliger an.

1999

3. September: Die Einsatzbasis Lausanne feiert ihr 20-jähriges Bestehen.